Wissensmanagement

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Hier finden Sie Informationen, Studien und Analysen für eine zukunftsorientierte Sportentwicklung.

 

Ansprechpartner im DOSB:

Christian Siegel (siegel(at)dosb.de)

Stipendium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für den MBA-Studiengang „Sportmanagement“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Foto: Arlene Knipper-Berg

Bewerbungen sind ab sofort möglich

Hinter jedem großen Sportler steht ein starkes Management

Bei der Ski-WM hat im März nach der Damenstaffel auch die Männerstaffel Gold im Biathlon gewonnen. Maximilian Arndt hat den WM-Titel im Viererbob erfolgreich verteidigt. Das sind nur wenige Beispiele für deutsche Sportlerteams, die erfolgreich in großen internationalen Wettbewerben vertreten sind. Dass es in diesen Disziplinen nicht ohne Helfer geht, ist vielen bewusst. Dabei denkt man vielleicht noch an Trainer oder die Techniker, die Skier und Kufen präparieren – aber wer denkt schon an das Management?

Die Athleten stehen zu Recht im Fokus der Öffentlichkeit – doch hinter jedem Erfolg steckt meist ein ganzes Team gut ausgebildeter Fachkräfte, das im Hintergrund die organisatorischen Fäden zieht. Um den Nachwuchs im Sportmanagement zu sichern, bietet die Friedrich-Schiller-Universität Jena den berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang „MBA Sportmanagement“ an.

Bewerbung bis 15. Juni 2015 möglich

Dessen Studierende sind angehende Führungskräfte im Sportbusiness von morgen. Das sieht auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und unterstützt die Jenaer Universität in besonderer Weise: Für den MBA-Studiengang „Sportmanagement“ vergibt der DOSB zum ersten Mal ein Vollstipendium im Wert von 13.000 Euro. Interessierte können sich für das Stipendium im kommenden Studienjahrgang, der im Oktober 2015 startet, ab sofort bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis einschließlich 15. Juni 2015.

Für den Studiengang können sich alle Sportinteressierten bewerben, die über einen ersten Hochschulabschluss sowie erste Berufserfahrung verfügen. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wird eine hochkarätig besetzte Jury unter den eingehenden Bewerbungen das Stipendium vergeben.

„In unserem MBA-Studiengang treffen Studierende aus unterschiedlichen Branchen mit verschiedensten Hintergründen aufeinander“, sagt Prof. Dr. Frank Daumann, wissenschaftlicher Leiter des Studiengangs. „Dies ermöglicht einen intensiven Austausch und interdisziplinäres Lernen“, so der Jenaer Lehrstuhlinhaber für Sportökonomie und Gesundheitsökonomie. Erkennbar wird dies an den aktuellen Studierenden: Darunter befinden sich u. a. Vertreter von führenden Sportartikelherstellern, Sportvereinen und -verbänden, internationalen Sportstätten, Werbe- und Vermarktungsagenturen sowie aus DAX- und Medienunternehmen.

Weitere Informationen zu Studiengang und Bewerbung sind zu finden unter: www.mba-sportmanagement.com.

Kontakt:

Christian Siegel (DOSB)
siegel(at)dosb.de
Tel.: 069-6700360

 

 

„Sport gestaltet Gesellschaft“ – Band 2 der DOSB-Schriftenreihe

Foto: Oliver Mehlis (dpa)

DOSB-Präsident Hörmann stellt neue Publikation in Berlin vor

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, hat in Berlin bei der DOSB-Konferenz Sportentwicklung den druckfrischen Band 2 der Schriftenreihe des DOSB vorgestellt. Das Buch mit dem Titel „Sport gestaltet Gesellschaft“ ist in diesen Tagen in der Edition Czwalina im Feldhaus Verlag (Hamburg) erschienen und enthält insgesamt 16 Beiträge, die alle zum Ziel haben, aus unterschiedlichen Blickwinkeln Rolle und Funktion sowie Wirkungen und Potenziale des Sports in gesellschaftspolitischer Hinsicht zu beschreiben. Der Band widmet sich wichtigen gesellschaftlichen Feldern wie Bildung, Schulsport, Gesundheit, Integration und Inklusion sowie Stadtentwicklung, Natur- und Umweltschutz und skizziert dabei die gesellschaftliche Anschlussfähigkeit des Sports.

Es geht ferner im Sammelband um die („bessere“) Teilhabe von Jugendlichen, Familien, Senioren am Sport sowie um die Gleichstellung von Mann und Frau im Sport. Der Sport wird als Wirtschaftsfaktor beleuchtet und als internationaler Akteur vorgestellt. Schließlich geht es um die Frage, was der Spitzensport zum Deutschlandbild im Ausland beiträgt. Die Beiträge wurden in der Mehrzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den verschiedenen Geschäftsbereichen des DOSB einschließlich der Deutschen Sportjugend verfasst, und zwar namentlich von: Ute Blessing-Kapelke, Katrin Grafarend, Dr. Mischa Kläber, Andreas Klages, Stephanie Primus, Boris Rump, Gudrun Schwind-Gick, Christian Siegel, Dr. Bettina Suthues, Pamela Wicker und Kirsten Witte-Abe.

Zudem haben Kolleginnen und Kollegen aus der Wissenschaft Aufsätze beigesteuert, und zwar namentlich: Prof. Dr. Sebastian Braun (Humboldt Universität zu Berlin), Prof. Dr. Ulrike Burrmann (Technische Universität Dortmund), Rainer Danielzyk (Leibniz Universität Hannover), Dr. Marcel Fahrner (Eberhard Karls Universität Tübingen), Prof. Dr. Detlef Kuhlmann (Leibniz Universität Hannover) sowie eine Forschergruppe mit Prof. Dr. Christoph Breuer, Johannes Orlowski und Dr. Pamela Wicker von der Deutschen Sporthochschule Köln. Ferner haben mitgewirkt: Wolfgang Kleemann (Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik) Michael Pütsch (Bundesamt für Naturschutz), Rainer Schmidt (Sportler, Pfarrer, Kabarettist) und Dr. Karin Stiehr (Institut für Soziale Infrastruktur).

Der Band mit einem Vorwort von DOSB-Präsident Alfons Hörmann wurde inhaltlich konzipiert und redaktionell bearbeitet von Christian Siegel aus dem Geschäftsbereich Sportentwicklung im DOSB und von Prof. Dr. Detlef Kuhlmann vom Institut für Sportwissenschaft der Leibniz Universität Hannover, die beide auch schon für den Band 1 der DOSB-Schriftenreihe („Sport im Verein – ein Handbuch“, Hamburg 2011) verantwortlich zeichneten.

Der neue Band kann zum Preis von 25 Euro bestellt werden. Das gleiche gilt auch für den Band 1, von dem noch Restexemplare der 2. (unveränderten) Auflage lieferbar sind. Alle Mitgliedsorganisationen des DOSB erhalten einen Rabatt von 25 % (18,75 Euro) pro Exemplar für beide Bände bei Bestellungen direkt über Christian Siegel per E-Mail (siegel@dosb.de). Die beiden Bände der DOSB-Schriftenreihe sind ferner im Buchhandel sowie direkt beim Verlag (www.feldhausverlag.de) erhältlich.

 

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Große Nachfrage nach neuem DOSB-Handbuch „Sport im Verein“

Das im Herbst letzten Jahres als Band eins der neuen Schriftenreihe des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erschienene Handbuch „Sport im Verein“ erfreut sich großer Nachfrage. Das Buch wurde seinerzeit bei der Bundeskonferenz Sportentwicklung des DOSB in Seeheim-Jugenheim (Hessen) von DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach und Vizepräsident Walter Schneeloch gemeinsam vorgestellt.

Der Sammelband ist adressiert an Verantwortliche und Interessierte in Sportvereinen bzw. -verbänden: „Offenbar ist es uns gelungen, hier eine Wissenslücke zu schließen, weil das Buch sich wichtigen Themen- und Problemfeldern der Zukunftsfähigkeit von Sportvereinen widmet“, sagt Christian Siegel vom DOSB-Geschäftsbereich Sportentwicklung, der zusammen mit Prof. Detlef Kuhlmann (Leibniz Universität Hannover) den Band konzeptionell erstellt und redaktionell betreut hat.

Jetzt ist bereits ein unveränderter Nachdruck im Verlag Feldhaus (Edition Czwalina) in Hamburg erschienen. Der Sammelband umfasst 17 Beiträge auf rund 200 Seiten.
Die Mehrzahl der Beiträge ist von leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den verschiedenen Geschäftsbereichen des DOSB verfasst. Dazu gesellen sich Autorinnen und Autoren aus der Sportwissenschaft, die sich fachlich im Themenfeld Sportverein ausgewiesen haben. So schreiben bei-spielsweise Prof. Dr. Gerhard Trosien von der Hochschule Heidelberg über „Sportvereine und die Ressource Finanzen“ und Prof. Nils Neuber (Münster) über „Jugendliche im Sportverein“, während sich Dr. Britt Dahmen von der Deutschen Sporthochschule Köln den „Frauen im Sport – Sport für Frauen. Zur Genderperspektive in Sportvereinen“ widmet.

Der Sammelband ist nach Geleitwort von DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach und einem gemeinsamen Vorwort der DOSB-Vizepräsidenten Walter Schneeloch, Prof. Gudrun Doll-Tepper und Ilse Ridder-Melchers in fünf Abschnitte gegliedert, in die Christian Siegel und Prof. Detlef Kuhlmann vorab thema-tisch einführen. Ausgangspunkt in allen fünf Kapiteln ist der Sportverein – beispielsweise mit seinen Ressourcen und Netzwerken, den Zielgruppen und Handlungsfeldern sowie abschließend den Aufgaben und Perspektiven, die sich heute und in Zukunft für Sportvereine stellen: Hier schreiben u.a. Gabriele Freytag und Dr. Daniel Illmer von der Führungs-Akademie des DOSB über „Vereinsentwicklung gestalten – Hintergründe und Engpässe von Veränderungen in Sportvereinen“.

Dabei liegt der Schwerpunkt auf den sich verändernden Rahmenbedingungen für die Sportvereine – sei es durch knapper werdende öffentliche Mittel, sei es durch die sich wandelnden Sportbedürfnisse der Menschen sowie durch die Konkurrenz von anderen Sportanbietern und – was oft ausgeblendet wird – die Konkurrenz durch andere ansässige Sportvereine. Wer weiterhin als Sportverein gut aufgestellt sein will und bleiben möchte, tut gut daran, Strategien zu entwickeln, wie er darauf reagieren kann, um letztlich sein eigenes Vereinsprofil zeitgemäß zu schärfen. Die Beiträge des neuen Handbuches des DOSB können dafür eine Hilfestellung anbieten.
Das 194-seitige Buch „Sport im Verein - ein Handbuch“ (zugleich Band 1 der Schriftenreihe Sportentwicklung des DOSB) ist erschienen in der Edition Czwalina im Verlag Feldhaus in Hamburg und kostet 25,00 Euro (Buchhandelspreis). Die Mitgliedsorganisationen des DOSB erhalten einen Rabatt von 25% (18,75 Euro) und können das Handbuch per E-Mail (latzel@dosb.de) bestellen.

Inhaltsverzeichnis

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Die WLSB-Vereinsstudie

Sportvereine - Auslaufmodell oder Hoffnungsträger?  

Entgegen zahlreicher Prognosen ist der Sportverein kein Auslauf-, sondern vielmehr ein Erfolgsmodell. Die Zahl der Vereine und ihrer Mitglieder steigt kontinuierlich an; derzeit ist etwa ein Drittel der Bundesbürger Mitglied in einem der über 87.000 Sportvereine. Diese erbringen aus sozialpolitischer Sicht unverzichtbare Leistungen: Vereine (nicht nur Sportvereine) sind der Kitt der Gesellschaft".

Gleichzeitig klagen viele Sportvereine über zunehmende Probleme, wie den Mangel an Ehrenamtlichen oder die nachlassende Mitgliederbindung. Vor allem in Anbetracht weitreichender gesellschaftlicher Veränderungen stellt sich damit die Frage, was zukünftig einen erfolgreichen Sportverein auszeichnet.

Sollen sich Sportvereine an die vielfältigen Veränderungen anpassen oder ihren spezifischen Charakter bewahren? Da es "den" Sportverein nicht gibt, ist hierbei eine differenzierte Betrachtung notwendig.

- Wie lässt sich die Vielfalt der Sportvereinslandschaft erfassen?
- Welche Sportvereinsprofile gibt es, und welche sind erfolgreich?
- Welche Interessen haben die Mitglieder von Sportvereinen?
- Welche Faktoren spielen für die Zufriedenheit der Mitglieder eine Rolle?
- Wovon hängt ihre Bereitschaft zur Bindung an den Verein ab?

Die nun in Buchform erschienene WLSB-Vereinsstudie beantwortet die aufgeworfenen Fragen in einer bislang noch nicht vorhandenen Breite und Detailgenauigkeit und zeigt Perspektiven für zukünftige Arbeit in Sportvereinen auf. Die Datengrundlage lieferte die in Deutschland einmalige Studie, die in Zusammenarbeit zwischen dem Sportinstitut der Universität Tübingen und dem Württembergischen Landessportbund in den Jahren 2001 bis 2004 entstanden ist.

 

      Inhalt und EinleitungSportvereine: Auslaufmodell oder Hoffnungsträger?

      Sportvereine, Auslaufmodell oder Hoffnungsträger?
      Die WLSBVereinstudie
      Erhältlich im Handel oder bei Attempto Verlag,

      ISBN-Nr. 3-89308-373-1 Preis: 28,00 Euro

 

3. Freiwilligensurvey

Zum dritten Mal nach 1999 und 2004 wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) der sogenannte „Freiwilligensurvey“ durchgeführt. Diese Studie ist ein öffentliches Berichtssystem, das umfassende und detaillierte bundesweite Informationen zum freiwilligen, bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement der deutschen Bevölkerung im Alter ab 14 Jahren zur Verfügung stellt. Grundlage dieser repräsentativen Längsschnittuntersuchung ist eine telefonische Befragung von mehr als 20.000 Personen. Somit können mit der vorliegenden Untersuchung erstmals einzelne Trends und Entwicklungen, über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren erfasst werden.

Ziel der Bevölkerungsbefragung ist es u.a., das empirische Wissen über die vielfältigen Formen des bürgerschaftlichen Engagements zu verbreitern, Veränderungen im Bereich des Engagements zu erkennen und zu bewerten. Die Untersuchungsergebnisse dienen nicht zuletzt dazu, der Politik aber auch Vereinen, Verbänden und Stiftungen Grundlagen für die Gestaltung engagementfördernder Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen.

Eine Kurzfassung dieser Untersuchung wurde nun vom BMFSFJ veröffentlicht. Hier finden finden Sie die wichtigsten Ergebnisse und Trends der letzten 10 Jahre sowie aktuelle Daten für einzelne Engagementgruppen und –bereiche.

Kurzfassung 3. Freiwilligensurvey

2. Freiwilligensurvey

Nach den vorliegenden Ergebnissen des Zweiten Freiwilligensurveys 2004 engagieren sich 36 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren freiwillig - das sind mehr als 23,4 Millionen Menschen. Die Zahl der freiwillig Engagierten ist im Vergleich zum ersten Freiwilligensurvey 1999 um zwei Prozent angestiegen.

Mit 11% der bundesweit freiwillig engagierten Menschen ist der Bereich Sport und Bewegung wiederum der größte gesellschaftliche Engagementbereich in Deutschland.

Der im Auftrag des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführte Zweite Freiwilligensurvey betrachtet als repräsentative Längsschnittuntersuchung das freiwillige Engagement 1999-2004 im Zeitvergleich und beleuchtet die Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland; er gibt Einblicke in Fakten und Trends  zu Ehrenamt, freiwilligem und bürgerschaftlichem Engagement.

Download

2. Freiwilligensurvey - Kurzfassung
2. Freiwilligensurvey - Langfassung

Führungskräfte in gemeinnützigen Organisationen

Die Universitäten Münster und Dortmund haben eine wissenschaftliche Untersuchung über Rahmenbedingungen bürgerschaftlichen Engagements durchgeführt. Gefördert wurde dieses Forschungsprojekt vom Bundesministerium für Familie, Se-nioren, Frauen und Jugend.

Mit dieser Untersuchung wurden individuelle, strukturelle und institutionelle Rahmenbedingungen der haupt- und ehrenamtlichen Tätigkeit von Führungskräften in Vereinen und Verbänden erforscht. Hieran haben sich einige Mitgliedsorganisationen aktiv beteiligt.

Durch die Befragung unterschiedlicher verbandlicher Führungskräfte wurde ein differenziertes Bild der Leitungsstrukturen in Verbänden und Vereinen aufgearbeitet. Es ging hier vornehmlich um Personen, die maßgeblich an der Konzeption von Struktur und Strategien in Organisationen mitwirken und die damit die organisatorischen Rahmenbedingungen von bürgerschaftlichem Engagement mitgestalten (Präsidium und Geschäftsleitung).

Download des Abschlussberichtes „Führungskräfte in gemeinnützigen Organiationen – Bürgerschaftliches Engagement und Management“

Datenreport 2004

Zahlen, Fakten und Analysen über die Bundesrepublik Deutschland

Die 10. Auflage des „Datenreports“, vom Statistischen Bundesamt in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen, Mannheim (ZUMA), dem Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) herausgegeben, ist kürzlich als Datenreport 2004“ erschienen.

Der Report enthält eine umfassende Zusammenstellung aktueller Daten der amtlichen Statistik und neuen Ergebnissen der Umfrage- und Sozialforschung. Einzelne Gesellschaftsbereiche werden anschaulich erläutert und durch kompakte Tabellen, Zahlen, Schaubilder und Grafiken sowie Analysen und Bewertungen aufgearbeitet.

Teil I des „Datenreports 2004“ (Gesellschaft, Wirtschaft, Staat im Spiegel der Statistik) deckt das vielfältige Themenspektrum der amtlichen Statistik ab. Er umfasst zahlreiche Informationen zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und in der Europäischen Union: Bevölkerung, Bildung, Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit, Einnahmen und Ausgaben der privaten Haushalte, Wohnen, Freizeit und Kultur, Gesellschaftliche Mitwirkung, Gesundheit, Soziale Sicherung, Justiz, Öffentliche Haushalte, Gesamtwirtschaft im Überblick, Land- und Forstwirtschaft, Produzierendes Gewerbe, Dienstleistungsbereich, Preise und Verdienste, Verkehr, Energie und Rohstoffe, Umwelt, Deutschland und die Europäische Union.

Im Teil II steht die subjektive Wahrnehmung und Bewertung der Lebensbedingungen durch die Bevölkerung im Mittelpunkt. Damit wird das Informationsangebot der amtlichen Statistik um Erkenntnisse über Werthaltungen, Erwartungen und Präferenzen der Menschen in Deutschland erweitert. Die Unterpunkte sind hier: Zufriedenheit in Lebensbereichen, Wertorientierung, Ansprüche und Erwartungen, Gesundheit, Bildung, Situation und Erwartungen auf dem Arbeitsmarkt, Wohnverhältnisse und Wohnkosten, Umwelt, Familie, Zeitverwendung, Lebenssituation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Lebenssituation von Älteren, Zuwanderer und Ausländer in Deutschland, Einstellungen und Kontakte zu Ausländern, Sparen und Verschuldung privater Haushalte, Soziale Schichtung und soziale Leistungen, Soziale Mobilität, Einkommen – Verteilung, Armut und Dynamik, Politische Integration und politisches Engagement, Demokratie und Sozialstaat, Lebensbedingungen und Wohlbefinden in Deutschland.

Der „Datenreport 2004“ ist ein ebenso wichtiges wie aktuelles Handbuch und eine umfassende Quelle für die Bearbeitung gesellschaftspolitischer Themenfelder.

Den „Datenreport 2004“ können Sie hier herunterladen.

Hinweis:
Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Datenreport 2004 – Zahlen und Fakten über die Bundesrepublik Deutschland, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2004, Schriftenreihe Band 440, 679 Seiten. 2,00 € + Porto

 
 

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