100 Jahre DJK-Sportverband

Der DJK-Sportverband blickt auf eine ereignisreiche hundertjährige Geschichte zurück. Am 16. September 1920 wurde die „Deutsche Jugendkraft“ in Würzburg gegründet.

"Sport um der Menschen willen" ist der Leitsatz in der hundertjährigen Geschichte des DJK-Sportverbandes. Foto: DJK
"Sport um der Menschen willen" ist der Leitsatz in der hundertjährigen Geschichte des DJK-Sportverbandes. Foto: DJK

„Heute ist der Leitsatz ‚Sport um der Menschen willen`, den der Gründer unseres Sportverbands, Generalpräses Monsignore Carl Mosterts prägte, gerade in Zeiten von Covid-19 aktueller denn je. Die DJKler*innen unterstützen sich durch verschiedenste Initiativen. Geistliche Impulse können Trost spenden. Der Sportbetrieb findet unter Auflagen wieder statt“, sagt DJK-Präsidentin Elsbeth Beha.

Carl Mosterts, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts maßgeblich um die katholische Jugendbewegung verdient gemacht hat, übernimmt 1920 als Generalpräses die geistliche Führung. Der Verband erwächst aus der katholischen Jünglingsvereinigung und besteht zu Beginn nur aus männlichen Mitgliedern. Der organisierte Sportbetrieb findet in dieser Zeit konfessionsgebunden statt.

Während der NS-Zeit wird die Deutsche Jugendkraft 1935 verboten und aufgelöst. Heute ist der DJK-Sportverband als Verband mit besonderen Aufgaben Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbunds. Seit der Gründung hat sich viel verändert, in der Spitze des Bundesverbands stehen mit Präsidentin Elsbeth Beha, der geistlichen Bundesbeirätin Elisabeth Keilmann und der Generalsekretärin Stephanie Hofschlaeger drei Frauen.
Digitalisierung und moderne Arbeitsformen haben lange Einzug in die Arbeit gefunden.

„Der DJK-Sportverband ist die Brücke zwischen Kirche und Sport. Glaube und Sport sind unsere Stärke. Unser Hauptaugenmerk gilt dem Breitensport, der Inklusion und Integration, dem Fairplay und Antidoping. Es ist uns wichtig, dass jeder gemäß unserem Jubiläumsmotto
‚Sein Bestes gibt‘, und dafür von uns respektiert und gewürdigt wird“, erklärt Elsbeth Beha. Das 100-jährige Jubiläum ist ein Grund, sich an Vergangenem und Gegenwärtigem zu erfreuen. Ein solcher Meilenstein heißt aber gewiss auch, den Blick in die Zukunft zu richten und voranzuschreiten,“ so Beha.

Am Mittwoch feierte der DJK Diözesanverband Würzburg in der Gründungsstadt des Sportverbands auf Diözesanebene „100 Jahre DJK in Wort und Bild“ im Kilianeum Würzburg (Jugendkirche). Zum Programm zählte auch die Veröffentlichung einer DJK-Chronik. Im Rahmen des Festakts wurde ein Präsentkorb an den Gewinner der Jubiläumsaktion des DJKSportverbands „100 Jahre – 100 Köpfe“ durch Bundessportwart Jürgen Funke übergeben. Der Gewinner ist Wolfgang Bamberger aus dem DJK Diözesanverband Eichstätt, den die Vizepräsidentin Recht Stephanie Groß in einer Verlosung aus allen Teilnehmer*innen der Aktion gezogen hat. Der seit den 70er Jahren konfessionsoffene DJK-Sportverband hat
seine eigene große Festveranstaltung am 16. Mai 2020 aufgrund von Corona abgesagt. Eine Wallfahrt mit Repräsentant*innen des Präsidiums, der DJK Diözesan- und Landesverbände, des Diözesanverbands Bamberg und der Geistlichen Beiräte, um stellvertretend für alle
DJKler*innen zu beten, ist unter Corona-Auflagen am 3. Oktober 2020 in Bamberg geplant. Die große Jubiläumswallfahrt ist auf Oktober 2022 verschoben.

Hier geht es zum DJK-Jubiläumsfilm: https://www.djk.de/news/1507-100-jahre-djk-sportverband

(Quelle: DJK)

 


  • "Sport um der Menschen willen" ist der Leitsatz in der hundertjährigen Geschichte des DJK-Sportverbandes. Foto: DJK
    "Sport um der Menschen willen" ist der Leitsatz in der hundertjährigen Geschichte des DJK-Sportverbandes. Foto: DJK