Berlin: Wohnzimmer zu Turnhallen

Die Kampagne „move at home“ des Landessportbundes Berlin sorgt für Bewegung und Solidarität live im rbb.

Das eigene Wohnzimmer wird jetzt ganz einfach zur Mini-Turnhalle. Um trotz der Einschränkungen durch das Coronavirus fit zu bleiben und Spaß durch Sport zu haben, bietet der Landessportbund Berlin (LSB) mit den vier Vereinen TSV Wittenau, TSV Spandau, Pro Sport 24 und SC Siemensstadt das neue Programm „move at home“ an. In Partnerschaft mit dem rbb werden von diesem Montag an (23. März) zweimal täglich (um 9.30 und 14 Uhr) Bewegungsangebote live aus dem Wohnzimmer des LSB Berlin gestreamt (www.rbb24.de/fitness).  

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg setzt damit einen sportlichen Akzent in seiner Programmaktion DER RBB MACHT’S. Unter diesem Slogan zeigt der Sender seit mehr als 10 Tagen ausgewählte Events im Livestream sowie im Radio und Fernsehen. Damit sollen Lücken gefüllt werden, die durch die Absage von Veranstaltungen und die Schließung der staatlichen Museen, Theater, Opern und Konzerthäuser in Berlin und Brandenburg wegen der Corona-Krise entstehen. 

Die Kampagne „move at home“ fördert Bewegung und Solidarität gleichermaßen. „Der organisierte Sport steht zusammen und zeigt, dass auch in Zeiten der Corona-Krise der Alltag mit Sport gestaltet und bereichert werden kann“, sagt LSB-Präsident Thomas Härtel über die Kampagne, die von der Agentur wirkhaus.berlin koordiniert wird. „Ich finde es großartig, dass ‚move at home‘ Übungsleiterinnen und Übungsleiter unterstützt, die derzeit häufig ohne Einkünfte dastehen und gleichzeitig die sportbegeisterten Menschen animiert, denen in ihren Wohnungen die sprichwörtliche Decke auf den Kopf fällt.

In Zeiten von notwendiger sozialer Distanz zur Eindämmung des Corona-Virus schafft „move at home“ so Freude an gemeinsamer Bewegung, ein Ventil zur Stressbewältigung und einen Ersatz für das weggebrochene Vereinsleben. Begleitet wird die Aktion auch von den rbb-Hörfunksendern. Die beteiligten Trainerinnen und Trainer kommen aus den Vereinen, vom LSB und aus dem Netzwerk urbaner Sport.  Ein weiterer Partner ist derzeit die Fachhochschule für Sport und Management in Potsdam.  

Der Kreis ist für weitere Unterstützer offen und soll dynamisch wachsen. Geplant sind neben den Bewegungsangeboten auch gemeinsame Mitmachaktionen und Challenges zwischen Vereinen, aber auch zwischen anderen Institutionen. Dabei kann sich jeder an „move at home“ beteiligen. Wer Ideen oder eigene Aktionen zur Kampagne beitragen möchte, schreibt dafür eine E-Mail an info@remove-this.wirkhaus.berlin

Weitere Informationen zur Kampagne unter www.lsb-berlin.net  sowie auf der Facebookseite „Move at home - Solidaraktion des LSB Berlin“.  

(Quelle: wirkhaus.berlin)