Bundespräsident verleiht Großen Stern des Sports in Gold

Karate-Team Reutlingen für Leseprojekt im Sport ausgezeichnet

Das Karate-Team Reutlingen e.V. hat den mit 10.000 Euro dotierten „Großen Stern des Sports“ in Gold 2010 des DOSB und der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Berlin verliehen bekommen. Bundespräsident Christian Wulff, DOSB-Präsident Thomas Bach und der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich, übergaben den Preis am heutigen Montag in der DZ BANK am Brandenburger Tor in Berlin. Das Karate-Team Reutlingen e.V. wurde für das Angebot „Drachenstark“ ausgezeichnet, das die Lesekompetenz fördert.

 

Insgesamt wurden 19 Sportvereine aus ganz Deutschland für ihr gesellschaftliches Engagement geehrt. Die Vereine hatten sich als Landessieger für das Finale qualifiziert. Die „Sterne des Sports“ wurden bereits zum siebten Mal vergeben.

 

Der Bundespräsident, der Schirmherr des DOSB ist, zeigte sich sehr angetan von dem Engagement der Sportvereine und hob ihr Wirken für das Gemeinwesen besonders

hervor. Wulff: „Die vielen tausend Ehrenamtlichen und die Sportvereine sind eine der tragenden Säulen unserer Gesellschaft. Ihr unermüdlicher Einsatz kann nicht hoch genug gewürdigt werden.“

 

„Die Auszeichnung ‚Sterne des Sports’ steht für die große Vielfalt des Sports und die Bereitschaft der Vereine, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen“, sagte DOSB-Präsident Thomas Bach: „Diese Verantwortung wird in unseren Sportvereinen Tag für Tag durch ehrenamtlich tätige Menschen mit großem Engagement gelebt.”

 

BVR-Präsident Uwe Fröhlich lobte den Einsatz der Vereine: „Es ist beeindruckend, wie vielfältig und intensiv das soziale Engagement von Sportvereinen in Deutschland ist. Als regional verankerte und von Sozialreformern gegründete genossenschaftliche Kreditinstitute freuen wir uns, diese Form des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort mit den ‚Sternen des Sports’ zu unterstützen.“

 

Zu den Juroren gehörten auch DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch, die Leiterin

der Abteilung Markt beim BVR, Yvonne Zimmermann, der Botschafter der „Sterne des

Sports“, Kunstturner Fabian Hambüchen, die Hockey-Olympiasiegerin Fanny Rinne,

der Olympia-Zweite im Zehnkampf Frank Busemann, der Leiter Sport des ARD

Morgenmagazins Uwe Kirchner, die Leiterin des Aktuellen Sports im ZDF Christa

Haas, der Sportchef der FAZ Jörg Hahn, der dpa-Sportchef Sven Busch sowie Niclas Stucke vom Deutschen Städtetag.

 

Der Bundessieger, der seine Maßnahme bei der Bezirksvereinigung der Volksbanken

Raiffeisenbanken im Kreis Reutlingen eingereicht hatte, überzeugte die Jury einhellig durch die kluge Kombination von Sport und Lesen. „Drachenstark“ verbinde, so die Jury, in überzeugender Form die Bereiche Motorik, Lesekompetenz, Selbstbehauptung und Kreativität und fördere sie gleichermaßen.

 

Der Judo Club Folsterhöhe Alt-Saarbrücken 1999 e.V. (Volksbank Saarlouis eG)

belegte mit dem eigenständigen Umbau eines ehemaligen Supermarktes zur

sportlichen Begegnungsstätte unter dem Motto „Treffpunkt statt Brennpunkt“ den mit 7.500 Euro dotierten zweiten Platz. 5.000 Euro und den dritten Platz gab es für den SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 e.V. aus Berlin (Berliner Volksbank eG) und sein Konzept „Sprachfoul“, mit dem Schimpfworte und verbale Aggression vom Fußball-Feld verbannt werden.

 

Die geehrten Vereine hatten sich in dem dreistufigen Wettbewerb zuvor auf der Lokal- und Landesebene durchgesetzt und erhielten bereits die „Großen Sterne des Sports“ in Bronze und Silber. Insgesamt reichten bundesweit fast 3.000 Sportvereine ihre Bewerbungen bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken ein. Der Wettbewerb umfasst zehn Kategorien des Engagements von Gesundheits-, Umwelt- und

Klimaschutzmaßnahmen über Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien und

Senioren bis zur Förderung der Leistungsmotivation.

 

Die weiteren Finalisten waren: Die Turnerschaft Durlach 1848 e.V. (Baden), der Münchner Yacht-Club e.V. (Bayern), der TSV Falkensee e.V. (Brandenburg), die Leichtathletikgemeinschaft Bremen-Nord e.V. (Bremen), der SC Vier- und Marschland von 1899 e.V. (Hamburg), die TGS 1895 Jügesheim e.V. (Hessen), der SV Warnemünde e.V. (Mecklenburg-Vorpommern), die Schützengesellschaft Anderten von 1901 e.V. gemeinsam mit dem Hannoverschen Sport-Club von 1893 e.V. (Niedersachsen), der Oldenburger Ruderverein e.V. (Niedersachsen, Weser-Ems), der Verein für gesundheitsorientierten Sport e.V. (GHOST) (Nordrhein-Westfalen), der SRC Heimbach-Weis 2000 e.V. (Rheinland-Pfalz Nord), der 1. FSV Mainz 05 e.V. (Rheinland-Pfalz Süd), der Gesundheitssport „St. Georg“ e.V. (Sachsen), der 1. FC Lok Stendal e.V. (Sachsen-Anhalt), der Laboer Regatta Verein von 1910 (Schleswig-Holstein) und der Schwimmverein Gera e.V. (Thüringen).

 

Der DOSB und die Volksbanken und Raiffeisenbanken schreiben die „Sterne des

Sports“ seit 2004 jährlich aus. Durch die Prämierungen auf Orts-, Landes- und

Bundesebene flossen den Vereinen seit Bestehen des Wettbewerbs insgesamt gut drei Millionen Euro zugunsten ihres gesellschaftlichen Engagements zu. Schon in den nächsten Wochen startet auf lokaler Ebene die Ausschreibung für die „Sterne des Sports“ 2011.

 

Eine Pressemappe mit Informationen über die Sportvereine und die “Sterne des

Sports” sowie Bildmaterial von der Veranstaltung in Berlin sind abrufbar unter

www.sterne-des-sports.de oder www.bvr.de/sds

 

Kontakt:

 

Deutscher Olympischer Sportbund,

Markus Böcker, presse@remove-this.dosb.de, Tel: 069/ 67 00 – 304

 

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR):

Cornelia Schulz, presse@remove-this.bvr.de, Tel. 030 / 20 21 – 13 30

 

wirkhaus, Berlin

Susanne Kreutzer/Günter Müller, info@remove-this.wirkhaus.de, Tel: 030 / 48 62 42 70