Deutsche Triathlon Union schließt Vereinbarung mit Sportschiedsgericht

Die DTU hat als zweiter olympischer Spitzensportverband nach dem Deutschen Leichtathletik-Verband mit Wirkung zum 01.04.2008 eine Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS) geschlossen.

Die Triathleten Sebastian Rank, Daniel Unger, Kathrin Müller, Andreas Raelert, Jonathan Post mit Bundestrainer Wolfgang Thiel (v.l.) bei der Unterzeichnung. Foto: DTU
Die Triathleten Sebastian Rank, Daniel Unger, Kathrin Müller, Andreas Raelert, Jonathan Post mit Bundestrainer Wolfgang Thiel (v.l.) bei der Unterzeichnung. Foto: DTU

Inhalt dieser Kooperationsvereinbarung ist, dass Streitigkeiten zwischen der DTU und den Athleten, die einen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen zum Gegenstand haben, an das Deutsche Sportschiedsgericht der DIS abgegeben werden.

In den letzten Tagen wurde allen Elitepassinhabern eine entsprechende Schiedsvereinbarung zur Unterzeichnung auf freiwilliger Basis übermittelt. Mehr als zwei Drittel der Athleten haben diese bereits unterzeichnet.

Vorteil einer solchen Vereinbarung ist, dass ein unabhängiges Gremium überparteilich entscheidet und die Schiedsrichter über eine Sport bezogene Sachkunde und Erfahrung verfügen. Darüber hinaus ist die Schnelligkeit einer Entscheidungsfindung gewährleistet. 

In diesem Zusammenhang wird die DTU auch ihre Satzung und die Antidopingordnung zeitnah anpassen. 


  • Die Triathleten Sebastian Rank, Daniel Unger, Kathrin Müller, Andreas Raelert, Jonathan Post mit Bundestrainer Wolfgang Thiel (v.l.) bei der Unterzeichnung. Foto: DTU
    Die Triathleten Sebastian Rank, Daniel Unger, Kathrin Müller, Andreas Raelert, Jonathan Post mit Bundestrainer Wolfgang Thiel (v.l.) bei der Unterzeichnung. Foto: DTU