Die GlücksSpirale – seit 1970 ein Glücksfall für den Sport

 

Seit 1970 ist die Lotterie GlücksSpirale ein Glücksfall für den deutschen Sport. Mit den Zweckerträgen aus der GlücksSpirale werden junge

Spitzensportler gefördert und Maßnahmen des Breitensports unterstützt. Der Präsident des Deutschen Sportbundes, Manfred von Richthofen: "Die GlücksSpirale ist nicht nur eine interessante und beliebte Lotterie, die etlichen Menschen großzügige Renten und Riesengewinne beschert, sondern sie leistet mit der Förderung des Sports auch einen gesellschaftspolitisch nicht hoch genug einzuschätzenden Beitrag."

Die dem Deutschen Sportbund (DSB) überwiesenen Mittel werden nach einem internen Schlüssel verteilt. 40 Prozent fließen den Landessportbünden zu, 25 Prozent erhält die Stiftung Deutsche Sporthilfe, 5 Prozent gehen an das Nationale Olympische Komitee für Deutschland, während 30 Prozent beim Deutschen Sportbund verbleiben. Mit diesen DSB-Mitteln können Breitensportprojekte der Spitzenverbände und der Verbände mit besonderer Aufgabe finanziert werden. Hier sind beispielhaft der Behindertensport mit der Förderung eines Lehrgangs "Ballspiele für Sehgeschädigte" oder mit der Förderung eines Fußball-Treffs für geistig Behinderte zu nennen. Daneben werden aber auch Projekte wie zum Beispiel Basketball-Spieltreffs und Modellveranstaltungen wie "Familien-Handball" oder "Elternhockey" unterstützt.

Mittel aus der GlücksSpirale wurden auch für die Beachbastketball-Tour des Deutschen Basketball-Bundes und für das Streetbasketball-Festival eingesetzt. Weitere Beispiele nennen der Deutsche Skiverband, der mit GlücksSpirale-Mitteln sein 150 Seiten starkes Lehrgangsprogramm finanzierte und der Deutsche Fechter-Bund, der die Materialsammlung zur Ausbildung "Sportassistent Fechten" mit Geldern aus der Lotterie produzieren konnte.

Zu einer großen Hilfe wurde die GlücksSpirale in den vergangen Jahren aber auch für den Deutschen Kanu-Verband, der die Mittel für Modellseminare "Wildwasser" und "Schulsport" sowie für einen Schulungslehrgang "Ökologie" einsetzte. Ein weiteres interessantes Beispiel ist der Bund Deutscher Radfahrer, der die Zuschüsse aus der Lotterie für sein "Festival der Pedale" oder die "Bundessuchfahrt für jedermann" verwendete. Beim Judo half die GlücksSpirale bei der Durchführung der Wettbewerbe zum Judo-Abzeichen und für die Organisation des "Tag des Judo".

Die 18 Landessportbünde finanzieren mit ihrem Anteil aus der GlücksSpirale unter anderem vielfältige Aktionen des Jugend- und des Breitensports. Dazu gehören Lehrgänge, Freizeiten und Fortbildungen wie zum Beispiel: Ferienzeltlager an der Ostsee für Kinder und Jugendliche der Hamburger Vereine, Neu- und Umgestaltung des Sport- und Jugendferiendorfes des Bayerischen Landessportverbandes in Inzell, Kleinpferdereiter-Lehrgänge für Kinder des Verbandes der Südbadischen Reit- und Fahrvereine und die Tournee-Veranstaltung "Freizeit mit Älteren" im Württembergischen Landessportbund. In Hamburg wurden zudem aus Mitteln der GlücksSpirale Stick-Walking-Stöcke für Vereinsgruppen zum Ausleihen angeschafft und eine Seniorensport-Broschüre finanziert, in der alle Sport-Angebote für Seniorinnen und Senioren in Hamburg enthalten sind.

Auch aus dem Bereich des Landessportverbandes Schleswig-Holstein können etliche Aktionen genannt werden, die mit Mitteln aus der GlücksSpirale umgesetzt wurden: das Kooperationsprojekt Schule und Verein, das Familiesportprojekt "FIF – Familien in Form", der Vereinsservice des Landessportverbandes, Ausbildungsgänge im Bereich "Sport und Gesundheit" oder die Europäische Jugendwoche der Sportjugend.

Die Mittel für das Nationale Olympische Komitee für Deutschland und die Stiftung Deutsche Sporthilfe dienen zur Unterstützung von Maßnahmen des Spitzensports. Dabei setzt die Sporthilfe den Schwerpunkt auf die soziale Hilfe und Absicherung der Sportlerinnen und Sportler.

Der DSB-Ehrenpräsident Hans Hansen hat die Entwicklung der Lotterie von Anfang an begleitet. Seine Bilanz nach mehr als drei Jahrzehnten: "Die GlücksSpirale hilft an vielen Stellen, häufig unsichtbar, aber immer wirksam."