DOSB-Wissenschaftspreis an Thomas Heinen und Katja Senkel

Thomas Heinen von der Stiftung Universität Hildesheim und Katja Senkel von der Universität des Saarlandes sind die Gewinner des alle zwei Jahre vergebenen Wissenschaftspreises des DOSB.

 

Die Preisträger des DOSB-Wissenschaftspreises  werden bei einem Festakt in der Orangerie im Schlossgarten in Erlangen geehrt. Foto: picture-alliance
Die Preisträger des DOSB-Wissenschaftspreises werden bei einem Festakt in der Orangerie im Schlossgarten in Erlangen geehrt. Foto: picture-alliance

Mit seinem Wissenschaftspreis zeichnet der DOSB herausragende sportwissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aus und setzt die Tradition des Carl-Diem-Wettbewerbs fort, den der Deutsche Sportbund seit 1953 veranstaltet hat. Zum Wettbewerb 2013/2014 wurden insgesamt 28 Arbeiten aus unterschiedlichen Gebieten und Disziplinen der Sportwissenschaft eingereicht. Darunter waren acht Habilitationsschriften und 20 Dissertationen. Die thematische, theoretische und methodische Vielfalt und die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten spiegelt den aktuellen Stand der Sportwissenschaft wider.

Das Preis-Kuratorium unter Vorsitz von Professor Dietrich Kurz wählte insgesamt fünf Arbeiten für einen Preis aus. „Alle eingereichten Arbeiten zusammen bieten eine beeindruckende Leistungsschau der Sportwissenschaft; sie zeigen ihr hohes Niveau und die weiterhin wachsende Vielfalt ihrer Themen und Methoden. Was die Sportwissenschaft aktuell zu bieten hat, spiegelt sich in keinem Wettbewerb besser als in diesem“, sagt Prof. Dietrich Kurz.

Die mit einem Ersten Preis ausgezeichnete Habilitationsschrift von Thomas Heinen (Stiftung Universität Hildesheim) trägt den Titel: „Visuomotorische Kontingenzen bei der Auswahl, Kontrolle und Aneignung von komplexen Bewegungshandlungen im Sport“. Ebenfalls mit einem Ersten Preis ausgezeichnet wird Katja Senkel (Universität des Saarlandes) für ihre Dissertation mit dem Titel „Wirksamkeitschancen des ‘Anti-Doping-Rechts’. Eine interdisziplinäre Analyse zu den Anforderungen an Dopingbekämpfungsmechanismen und deren Umsetzung“.

Den Zweiten Preis erhält Jochen Baumeister (Universität Paderborn) für seine Habilitationsschrift „Sensorimotor control and associated brain activity in sports medicine research”. Auch der Dritte Preis wird zweimal vergeben: zum einen an Elke Grimminger (Universität Hamburg) für ihre Habilitationsschrift „Anerkennung und Missachtung im Sportunterricht. Eine multimethodische Studie zur Peer-Kultur im Sportunterricht“. Einen Dritten Preis erhält auch Emanuel Hübner (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) für seine Dissertation „Planung, Bau und Nutzung des Olympischen Dorfes von 1936“.

Die Preise sind mit einem Preisgeld von insgesamt 12.000 Euro verbunden. Die Festakademie zum Wettbewerb 2013/2014 wird auf Initiative und Vermittlung des Instituts für Sportwissenschaft und Sport der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg am Freitag, 16. Januar 2015, in der Orangerie im Schlossgarten in Erlangen stattfinden.

Dort werden u.a. DOSB-Präsident Alfons Hörmann, der Bayerische Staatsminister des Inneren für Bau und Verkehr, Joachim Herrmann, sowie die Bürgermeisterin der Stadt Erlangen, Susanne Lender-Cassens, anwesend sein.

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(Quelle: DOSB)


  • Die Preisträger des DOSB-Wissenschaftspreises  werden bei einem Festakt in der Orangerie im Schlossgarten in Erlangen geehrt. Foto: picture-alliance
    Die Preisträger des DOSB-Wissenschaftspreises werden bei einem Festakt in der Orangerie im Schlossgarten in Erlangen geehrt. Foto: picture-alliance

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