Energieverbrauch in Sporthallen reduzieren

Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) schreibt die Expertise „Systematik zur Erfassung und Reduktion des Endenergieverbrauchs von bestehenden Sporthallen“ aus.

Ziel der Expertise ist es, den Endenergieverbrauch zu erfassen und daraus Maßnahmen abzuleiten. Foto: picture-alliance
Ziel der Expertise ist es, den Endenergieverbrauch zu erfassen und daraus Maßnahmen abzuleiten. Foto: picture-alliance

Sporthallen haben eine besondere Funktion im Sinne des gebäudebezogenen Umwelt- und Klimaschutzes. In der Regel können die Energieverbräuche für Heizung, Kühlung, Warmwasseraufbereitung, Lüftung und Beleuchtung nur unzureichend erfasst werden. Eine gebäudetechnische Anpassung hinsichtlich der Gebäudeautomation und Sensorik sowie Ansätze des Smart Buildings oder des Building Information Modeling (BIM) sind in der Regel nicht erfolgt.

Das Ziel der Expertise ist die Entwicklung einer Systematik zur Erfassung des Endenergieverbrauchs von bestehenden Sporthallen und der Ableitung von Maßnahmen zur Reduktion der Energieverbräche unter Berücksichtigung der Sportfunktionalität. Im Ergebnis sind zum einen kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen für verschiedene Sporthallentypen für die Praxis darzulegen. Zum anderen ist eine Priorisierung des zukünftigen Forschungsbedarfs wissenschaftlich darzulegen. Hierzu sind Energieeffizienzstrategien zu formulieren und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit in der Praxis zu überprüfen.

Die vorgesehene Projektlaufzeit beträgt 12 Monate. Der Projektstart wird zum 01. November 2024 angestrebt. Ablauf der Bewerbungsfrist ist der 26. April 2024. Maßgeblich ist der postalische Eingang des Angebots im BISp.

Zum Ausschreibungstext "Energie SpH"

(Quelle: BISp)


  • Ziel der Expertise ist es, den Endenergieverbrauch zu erfassen und daraus Maßnahmen abzuleiten. Foto: picture-alliance
    Anschnitt eines Tore mit Hallendecke und Beleuchtung Foto: picture-alliance