EOC-Präsident Hickey besucht DOSB-Präsident Bach

Der Präsident der Europäischen Nationalen Olympischen Komitees (EOC), Patrick Hickey, ist am Freitag in München mit DOSB-Präsident Thomas Bach zusammengetroffen.

 

Im Mittelpunkt der Begegnung standen Fragen der europäischen Sportpolitik, insbesondere die bevorstehende Eröffnung des Büros des europäischen Sports in Brüssel. Die 49 Europäischen Nationalen Olympischen Komitees hatten auf ihrer Generalversammlung in Istanbul im November 2008 beschlossen, sich gemeinsam mit dem Internationalen Olympischen Komitee an der Finanzierung des Büros zu beteiligen. Das bisherige EU-Büro des deutschen Sports wird damit zum EOC Office in Brüssel.

 

Hickey nutzte die Gelegenheit auch, um sich über die Vorbereitungen für eine Bewerbung der Stadt München um die Olympischen Winterspiele und Paralympics 2018 zu informieren. Bei einem Empfang durch im Münchner Rathaus durch Oberbürgermeister Christian Ude bezeichnete Hickey eine mögliche Bewerbung, die auf die Sportinfrastruktur der Sommerspiele 1972 aufbaue, als „einzigartiges Projekt“ : „Vorhandenes zu nutzen ist ganz im Sinne der Olympischen Bewegung, auch die räumliche Nähe der Olympischen Stätten in München und Garmisch-Partenkirchen ist vorteilhaft.“ Ude hob die große Sportbegeisterung des Münchner Publikums hervor und versprach: “Wir werden alles daran setzen, um den Sportlerinnen und Sportlern 2018 die bestmöglichen Bedingungen bieten zu können.”

 

Zuvor hatte auch der bayerische Ministerpräsident Dr. Horst Seehofer Hickey und Bach in der Münchner Staatkanzlei empfangen und die Bedeutung der Olympiabewerbung für Bayern betont: „Die Olympiabewerbung ist ein zentrales Projekt meiner Regierung in dieser Legislaturperiode. Wir wollen die Olympischen Winterspiele und Paralympics 2018 nach Bayern holen und unterstützen die Bewerbung mit ganzer Kraft.“