Gösel bleibt Präsident beim LSB Thüringen

Der Landessportbund Thüringen e.V. (LSB) geht mit großer Geschlossenheit, stabiler finanzieller Basis und teilweise umstrukturierter Führungsmannschaft in die nächsten drei Jahre.

Das Präsidium: Klaus Eidam, Wolfhardt Tomaschewski, Dirk Eisenberg, Marion Seeber, Wilfried May, Anke Schiller-Mönch, Rolf Beilschmidt, Peter Gösel, Olaf Eberhardt, BarbaraReichert, Lutz Rösner, Cornelia Nopitz, Uwe Jahn (v.l.n.r.). Foto: LSB Thüringen
Das Präsidium: Klaus Eidam, Wolfhardt Tomaschewski, Dirk Eisenberg, Marion Seeber, Wilfried May, Anke Schiller-Mönch, Rolf Beilschmidt, Peter Gösel, Olaf Eberhardt, BarbaraReichert, Lutz Rösner, Cornelia Nopitz, Uwe Jahn (v.l.n.r.). Foto: LSB Thüringen

Der 8. Landessporttag in der Landessportschule Bad Blankenburg wählte am Samstag (17. November) einstimmig den bisherigen LSB-Präsidenten seit 1994 und einzigen Kandidaten Peter Gösel auch für die nächste Legislaturperiode. „Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis, weil es das Vertrauen der Mitgliederversammlung ausdrückt und die Geschlossenheit des LSB zeigt“, sagte Gösel.

Im Rahmen einer neu beschlossenen Satzung des LSB Thüringen wurden einige Funktionen der Mitglieder des Präsidiums umbenannt bzw. neu geschaffen. So gibt es erstmals innerhalb des Gesamtpräsidiums ein geschäftsführendes Präsidium mit sieben Mitgliedern, um entscheidungsfähiger zu sein. Vorausgegangen war ein vierjähriger Diskussions- und Meinungsbildungsprozess gemeinsam mit den Mitgliedsorganisationen und der Führungsakademie des DOSB.

Wiedergewählt wurden als Vize-Präsidenten Lutz Rösner (Leistungssport) und Marion Seeber (Bildung/Ehrenamt). Neu als Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung ist Dirk Eisenberg dabei. Der Präsident des Thüringer Schützenbandes fungierte zuvor als Beisitzer aus dem Kreis der Vorsitzenden und Präsidenten der Sportfachverbände. Olaf Eberhardt, bisher Schatzmeister, ist Vizepräsident im neu benannten Bereich Finanzen. Neben LSB-Hauptgeschäftsführer Rolf Beilschmidt gehört dem geschäftsführenden Präsidium auch Cornelia Nitzpon als Vorsitzende der Thüringer Sportjugend an. Nitzpon war beim Landesjugendtag am 22. September gewählt worden.

Das Gesamtpräsidium wird erweitert durch die bestätigten Mitglieder Wolfhardt Tomaschewski vom Thüringer Fußball-Verband (Beisitzer für den mitgliederstärksten Sportfachverband), Klaus Eidam (Sportstätten, Sport und Umwelt) und Uwe Jahn. Der Vorsitzende des Kreissportbundes Greiz übernimmt gemeinsam mit Wilfried May (Präsident des Thüringer Tennisverbandes) den Vorsitz der Konferenzen der Kreis- und Stadtsportbünde sowie Sportfachverbände.

Gösel: Zeitgemäße Aufstellung durch veränderte Rahmenbedingungen notwendig

Die Mitgliederversammlung beschloss zudem ein Organisationsentwicklungskonzept 2020 des Landessportbundes Thüringen, als einer der ersten Verbände in Deutschland. Der LSB ist sich bewusst, dass es sich dabei um „anspruchsvolle, aber notwendige Ziele handelt, damit Thüringen ein Sportland bleibt“, so Gösel bei der Vorstellung. In fünf Handlungs- und zwei übergreifenden Aufgabenfeldern sind konkrete, abrechenbare Maßnahmen als zukunftsorientierte Aufgaben hinterlegt.

„Der Vereins- und Verbandssport muss sich an die Bevölkerungsentwicklung, ein verändertes Sportverhalten, neue Organisationsformen und die soziale Wandlung anpassen“, zog Gösel im Bericht des Präsidiums Bilanz. Und stellte fest „dass es nicht durchgängig gelungen ist, die gewünschte Entwicklung zu vollziehen“. 367.035 Thüringer waren 2012 in 3.467 Sportvereinen organisiert, nur knapp 1.100 mehr als vor drei Jahren. Damit konnte die Steigerung des Organisationsgrades auf 17 Prozent nicht erreicht werden. Auch im Spitzensport und im Nachwuchsleistungssport wurden nicht alle selbst gesetzten Vorgaben erfüllt. 13 olympische Medaillen im Winter und Sommer gewannen Thüringer Athleten in der vergangenen Legislaturperiode. Dazu kamen 34 Gold-, 21 Silber-, und 31 Bronzemedaillen von 208 Teilnehmern bei Welt- und Europameisterschaften.

In seinem Grußwort stimmte DOSB-Präsident Thomas Bach mit Peter Gösel überein, dass es enormen Nachholbedarf in der Trainerproblematik sowie in der sportpolitischen Anerkennung der erbrachten Werte des Sports gibt. „In Thüringen lebt der Breiten- und Spitzensport, trotz vorhandener Probleme, und setzt Akzente für den bundesdeutschen Sport“, sagte Bach.

(Quelle: LSB Thüringen)


  • Das Präsidium: Klaus Eidam, Wolfhardt Tomaschewski, Dirk Eisenberg, Marion Seeber, Wilfried May, Anke Schiller-Mönch, Rolf Beilschmidt, Peter Gösel, Olaf Eberhardt, BarbaraReichert, Lutz Rösner, Cornelia Nopitz, Uwe Jahn (v.l.n.r.). Foto: LSB Thüringen
    Das Präsidium: Klaus Eidam, Wolfhardt Tomaschewski, Dirk Eisenberg, Marion Seeber, Wilfried May, Anke Schiller-Mönch, Rolf Beilschmidt, Peter Gösel, Olaf Eberhardt, BarbaraReichert, Lutz Rösner, Cornelia Nopitz, Uwe Jahn (v.l.n.r.). Foto: LSB Thüringen