IOC-Präsident Rogge ermuntert nicht-olympische Sportarten bei den World Games : "Spuren hinterlassen, am Erscheinungsbild arbeiten"

IOC-Präsident Dr. Jacques Rogge. Copyright IOC
IOC-Präsident Dr. Jacques Rogge. Copyright IOC

Duisburg (sid) IOC-Präsident Dr. Jacques Rogge hat eim Besuch der 7. World Games in Duisburg die nicht-olympischen Sportarten dazu aufgefordert, `ihre Fußstapfen zu hinterlassen und sich nachhaltig ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen´.

 

Der IOC-Präsident war am Freitag beim Fallschirmspringen zu Gast und machte besonders den fünf Verbänden Mut, die bei der 117. IOC-Session vor einer Woche in Singapur mit ihrem Aufnahmegesuch ins olympische Programm 2012 gescheitert waren: `Die Geschichte lehrt, dass man nicht immer im ersten Anlauf Erfolg hat.

`Sie sollten an ihrer öffentlichen Wahrnehmung arbeiten und es dann noch einmal versuchen, empfahl der IOC-Chef.

Rugby, Karate, Inline-Skating und Squash sind bei den World Games vertreten. Nur Golf ist aus diesem Kreis bei den World Games nicht dabei. Bis zum 24. Juli kämpfen 3500 Athleten aus 93 Ländern in 40 Sportarten und 178 Einzeldisziplinen in Duisburg, Bottrop, Oberhausen und Mülheim um die Medaillen.

 

Am Vorabend hatten die 7. World Games einen Bilderbuchstart hingelegt. "Ich kann die Veranstalter nur beglückwünschen´, lobte Jacques Rogge den farbenprächtigen und stimmungsvollen Auftakt des Festivals der 40 nicht-olympischen Sportarten, den rund 23.000 Zuschauern in der MSV-Arena miterlebt hatten.

In den Augen der Athleten und des Publikums habe er Enthusiasmus gesehen, meinte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC): `Sie waren alle zufrieden. Und wenn sie zufrieden sind, ist es das IOC auch.´ Rundum begeistert war auch Ron Froehlich als Präsident der Internationalen World Games Association (IWGA). `Ich hätte mir keinen besseren Auftakt wünschen können´, sagte der US-Amerikaner.


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