Lübbenau ist "Deutschlands aktivste Stadt 2009"

100.000 Euro Siegprämie zur Förderung von Bewegung und Sport in der Stadt

Lübbenau im Spreewald ist „Deutschlands aktivste Stadt 2009“. Mit diesem Titel wurde Lübbenau bei der feierlichen Preisverleihung des bundesweiten Städtewettbewerbs Mission Olympic am Dienstagabend (24.11.2009) in Berlin ausgezeichnet. Die Initiatoren Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) und Coca-Cola Deutschland fördern Städte sowie Bürgerinnen und Bürger, die sich für mehr Bewegung im Alltag und durch bürgerschaftliches Engagement für einen aktiven Lebensstil einsetzen. Mit dem Titel „Deutschlands aktivste Stadt“ ist ein Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro verbunden, das zur Förderung des Breitensports in Lübbenau eingesetzt werden soll.

 

Bereits zum zweiten Mal wurde der Titel „Deutschlands aktivste Stadt“ vergeben. Nach Speyer, der Siegerstadt 2008, wird nun Lübbenau für überdurchschnittliches sportliches Engagement, die herausragende Vernetzung städtischer Institutionen und den Einsatz der Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet.

 

Insgesamt 56 Städte aus ganz Deutschland nahmen am Wettbewerb Mission Olympic 2009/10 teil. Eine Jury aus Politik, Sport, Wissenschaft, Medien und Wirtschaft wählte unter den Bewerbern 38 Kandidatenstädte aus, die in der zweiten Wettbewerbsrunde möglichst viele private und bürgerschaftliche Bewegungsinitiativen im Rahmen der Wettbewerbsteilnahme aktivieren mussten. Besonders zahlreiche und qualitativ hochwertige Initiativenbewerbungen aus Göttingen, Lübbenau/Spreewald, Neubrandenburg, Norden und Stuttgart haben die Jury überzeugt, so dass diese fünf Städte in das Finale gewählt wurden und jeweils ein dreitägiges Festival des Sports auszurichten hatten. Hier galt es für die Finalstädte, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger durch ein kreatives und interessantes Sport- und Bewegungsangebot zum Mitmachen zu animieren. Beim Finale in Lübbenau waren über 27.000 Bürgerinnen und Bürger jeden Alters sportlich unterwegs mit insgesamt 159.993 registrierten Aktivitäten. Damit schaffte es Lübbenau, die Menschen auf überdurchschnittlich gute Weise in das Sportgeschehen einzubinden.

 

Doch auch die anderen vier Finalstädte zeigten bei den Finalwettbewerben eine starke und überzeugende Leistung: Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl der Besucher um rund 200.000 auf insgesamt 871.000 Menschen zu und die Anzahl der sportlichen Aktivitäten um fast 300.000 auf über 1,8 Millionen Aktivitätspunkte. Vor allem aber haben sich neben den lokalen Sportvereinen noch viele weitere Institutionen mit Bewegungsangeboten in das Finale eingebracht, die örtlichen Einzelhändler, Gastronomen, Regionalzeitungen, der öffentliche Nahverkehr oder die Kirchen – alle haben mit kreativen Ideen vielfältige Angebote geschaffen, um ihrer Stadt zum Sieg zu verhelfen. Dabei erhielten die Teilnehmer viele Ideen, wie sie mit einfachen Mitteln mehr Bewegung in den Alltag bringen können.

 

„Diese Entwicklung zeigt, dass unser Engagement für den Breitensport und die Bewegung in den Städten und bei den Menschen auf höchstes Interesse stößt. Die kreativen sportlichen Angebote haben noch mehr Besucher motiviert, sich zu bewegen oder selbst durch sportliche Initiativen aktiv zu werden. Und genau das ist das Ziel von Mission Olympic“, sagt Béatrice Guillaume-Grabisch, Geschäfts-führerin der Coca-Cola GmbH.

 

DOSB-Präsident Thomas Bach betont: „Durch Mission Olympic sind in den Städten zahlreiche neue Netzwerke und Kontakte entstanden, die auch über den Wettbewerb hinaus bestehen werden. Zudem haben die Festivals des Sports für mehr Schwung in den Städten gesorgt, der hoffentlich auch in Zukunft genutzt werden kann. Leider kann es jedoch nur einen Sieger geben und mit Lübbenau haben wir einen würdigen gefunden.“

 

Mit Mission Olympic möchten der DOSB und Coca-Cola Deutschland sportliche Bewegung im Land nachhaltig fördern und bürgerschaftliches Engagement für einen aktiven Lebensstil unterstützen.

 

Weitere Informationen und aktuelle Pressefotos zu Mission Olympic finden Sie auf http://www.mission-olympic.de/presse .