Martin Miller zum Präsidenten des Europäischen Baseball Verbandes gewählt

Der Kongress des Europäischen Baseball Verbandes (C.E.B.) hat am 19. März in Prag Martin Miller (Großweil) zum Präsidenten gewählt. Miller war von 1988 bis 2001 Präsident des Deutschen Baseball und Softball Verbandes und konzentrierte sich in den letzten Jahren auf die internationale Arbeit. Die erfolgreiche deutsche Kandidatur wurde getragen von einer breiten Plattform europäischer Verbände, deren Ziel es ist, die Zukunft des europäischen Baseballsports mittel- und lang¬fristig durch inhaltlich-strukturelle Reformen zu sichern.

Martin Miller, der neue europäische Baseball-Präsident (Foto: Baseball-Verband)
Martin Miller, der neue europäische Baseball-Präsident (Foto: Baseball-Verband)

Miller konnte sich in einer stark polarisierten Debatte gegen den Gegenkandidaten, Alexander Ratner aus Russland, durchsetzen. Der bisherige C.E.B.-Präsident Aldo Notari (Italien) hatte nicht mehr kandidiert. Frank Wagner, Präsident des Deutschen Baseball und Softball Verbandes, würdigte die Wahl Millers als Bestätigung der positiven Entwicklung des deutschen Verbandes und als Beleg dafür, dass auch in einem schwierigen internationalen Umfeld erfolgreiche deutsche Kandidaturen für internationale Spitzenfunktionen möglich sind.

 

Miller erklärte, dass die Herstellung der Einheit des Europäischen Baseball Verbandes sowie die Weiterentwicklung  zentraler Eckwerte einer zukunftsorientierten Entwicklung des Baseballsports in Europa zu den Hauptzielen seiner Politik in den kommenden vier Jahren gehören. Zu diesen Eckwerten zählen vor allem eine konsequente Modernisierung der Verbandsorganisation, die Fortentwicklung von Baseball als olympische Sportart, Mitgliederwachstum in allen europäischen Nationen, Steigerung des Spielniveaus sowie der Ausbau der Sportstätten.


  • Martin Miller, der neue europäische Baseball-Präsident (Foto: Baseball-Verband)
    Martin Miller, der neue europäische Baseball-Präsident (Foto: Baseball-Verband)