Olympia erleben: Olympisches Jugendlager 2012 in London

Beim Deutschen Olympischen Jugendlager 2012 in London lernen Nachwuchssportlerinnen und -sportler die Olympische Idee vor Ort kennen.

Teilnehmerinnen des Deutschen Olympischen Jugendlagers 2012 in London. Foto:dsj/Corinna Best
Teilnehmerinnen des Deutschen Olympischen Jugendlagers 2012 in London. Foto:dsj/Corinna Best

Gute Stimmung herrscht im Deutschen Olympischen Jugendlager in London, das von der Deutschen Sportjugend (dsj) und der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gemeinsam organisiert wird. Bis zum 10. August werden die 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch auf dem Campus der Universität Kent in Canterbury bleiben. Sie haben die Möglichkeit, die Olympischen Spiele hautnah zu verfolgen und nehmen an einem Kultur- und Bildungsprogramm teil. Dabei konnten sie schon zahlreiche „olympische“ Momente erleben. Ingo Weiss, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, sagte: „Der Mix aus dem Verfolgen der Wettkämpfe, dem gemeinsamen eigenen Sporttreiben und Erleben sowie die vielen interessanten Kontakte, machen den besonderen Reiz und den Bildungscharakter des Deutschen Olympischen Jugendlagers aus.“

Neben einem Empfang in der Deutschen Botschaft und dem Besuch von Wettkämpfen zur Unterstützung der Deutschen Olympiamannschaft bildete das gemeinsame Frühstück mit Joachim Gauck einen Höhepunkt. Auf der MS Deutschland, dem „Deutschen Schiff London 2012", nahm sich der Bundespräsident viel Zeit für individuelle Gespräche mit den Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportlern. Im Deutschen Haus trafen die Jugendlichen Innen- und Sportminister Hans-Peter Friedrich. Dabei ging es vor allem um Fragen der Nachwuchsförderung, die die Jugendlichen in ihrem eigenen Sporttreiben betreffen. Die Mitglieder des Sportausschusses des Deutschen Bundestages unter der Leitung von Stephan Mayer wurden bei ihrem Besuch in Canterbury über das Gelände geführt und diskutierten in Kleingruppen Fragen des Schulsports und der Sportförderung allgemein mit den jungen Sportlerinnen und Sportlern. Außerdem trafen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen Hannelore Kraft.  Vor allem über die Verbindung zwischen Sport und der Ausbildung in  Schule bzw. Universität wurde intensiv gesprochen.

Eine weitere Diskussionsrunde mit Funktionären, Geschäftsführern, Sportpfarrern und einem Dopingkontrolleur zeigte den Jugendlichen die Vielfalt der Aufgaben während der Olympischen Spiele. Dabei wurde eines deutlich: Ganz gleich,  welche Funktion die Diskussionsteilnehmer erfüllen, alle sind vom Geist der Olympischen Spiele begeistert. „Olympia kann die Jugend eines ganzen Landes inspirieren. Einfach nur, weil es Olympia ist“, sagte Gudrun Doll-Tepper, Vize-Präsidentin für Olympische Erziehung und Bildung des DOSB und Vorsitzende der DOA, den Teilnehmern. Diese würden die Erlebnisse der Olympischen Spiele nie vergessen, so Doll-Tepper. „Wir sind froh, dass so viele Politiker und Funktionsträger sich bereit erklärt haben, unseren Jugendlichen Rede und Antwort zu stehen. Die anregenden Diskussionen unterstreichen die Bedeutung des Deutschen Olympischen Jugendlagers“, freut sich Martina Bucher, Leiterin des Deutschen Olympischen Jugendlagers und Vorstandsmitglied der dsj.

Das Deutsche Olympische Jugendlager London 2012 wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin Kristina Schröder. 

 

(Quelle: dsj)


  • Teilnehmerinnen des Deutschen Olympischen Jugendlagers 2012 in London. Foto:dsj/Corinna Best
    Teilnehmerinnen des Deutschen Olympischen Jugendlagers 2012 in London. Foto:dsj/Corinna Best