Sport für alle gelingt nur gemeinsam!

Die Handlungsfelder der Sportentwicklung zeigen in der Gesellschaft Wirkung, wenn sie sichtbar gemacht werden, sagt DOSB-Vorständin Sportentwicklung, Michaela Röhrbein.

Sport schafft Begegnungsmöglichkeiten für verschiedene Menschen und für eine vielfältige Gesellschaft. Foto: LSB NRW / Andrea Bowinkelmann
Sport schafft Begegnungsmöglichkeiten für verschiedene Menschen und für eine vielfältige Gesellschaft. Foto: LSB NRW / Andrea Bowinkelmann

Regelmäßigen Presseleser*innen ist‘s aufgefallen: Die DOSB-Berichterstattung im Monat Mai stand ganz im Zeichen von Themen, -die die gesellschaftliche Kraft des Vereinssport ausmachen. Mit all seinen besonderen Tagen wie dem IDAHOBIT (Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit), Diversitytag, Tag der kulturellen Vielfalt oder dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen bot sich der Mai als Themenmonat für #SportFuerAlle an. Was uns freut: Die verschiedenen Kommentare rund um die Diversity-Themen in der DOSB Presse bekamen in den sozialen Medien überdurchschnittliche Aufmerksamkeit. Diskussionen und Fragen zu Postings waren respektvoll, interessiert und wertschätzend.

Die erhaltene Aufmerksamkeit und der daraus resultierende Diskurs zu den Themen motiviert uns einmal mehr und macht deutlich, dass die Handlungsfelder der Sportentwicklung, wenn sie sichtbar gemacht werden, in der Gesellschaft Wirkung zeigen (können). Über Themen wie Geschlechtergleichstellung, Barrierefreiheit, Alter, Migrationsgeschichte und letztlich Intersektionalität erreichen wir Menschen und Zielgruppen, die für sich noch Hürden empfinden, zum (Vereins-)Sport zu gehen. In diesem Monat war zu spüren, was Vereinssport durch Sensibilisierung und Begegnungsmöglichkeiten für verschiedene Menschen und für eine vielfältige Gesellschaft mit beitragen kann. Und andersherum, was Menschen egal woher sie kommen, wen sie lieben, wie alt sie sind, welchen Bildungsstand sie haben oder auf welchem Niveau sie sich bewegen und Sport machen können, für eine Bereicherung für den (Vereins-)Sport sind.

Im Mai haben wir auch über die Durchführung unseres ersten internen DOSB-Onboarding-Moduls Diversity für neue Kolleg*innen berichtet. Auf unser Posting auf LinkedIn zu diesem Diversity-Onboarding meldeten sich unmittelbar zwei Mitgliedsorganisationen mit Interesse an den Inhalten und der Übernahme dieses Angebotes. Über diese proaktive Reaktion sind wir dankbar. Es soll noch selbstverständlicher werden, Themen wie Diversity nicht nur nach außen zu vermitteln, sondern auch nach innen zu leben und umzusetzen. Wir teilen, motivieren und sensibilisieren hier gern und stellen unser Modul zeitnah allen Mitgliedsorganisationen zur Übernahme vor.

#SportFuerAlle, dafür stehen wir im DOSB. #SportFuerAlle gelingt (nur) gemeinsam. Unser Ziel ist es, Barrieren abzubauen, unsere Struktur mit vielfältigen Angeboten und Maßnahmen zu unterstützen, dafür Mittel einzuwerben, politisches Lobbying zu betreiben, Wissen zu vermitteln und Projekte zu multiplizieren. Wir wissen, es gibt Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung, … - auch im Sport. Deshalb lasst uns gemeinsam mit unserer klaren Haltung und guten Ideen zur Stärkung der gesellschaftlichen Kraft des Sports noch sichtbarer werden. Wer sich hier übergreifend mit einbringen möchte, mit Fragen, Austausch, Netzwerkmöglichkeiten, kommt gerne auf uns und das Team im Ressort Diversity zu.

(Autorin: Michaela Röhrbein, Vorständin Sportentwicklung im DOSB)

In jeder Ausgabe der DOSB-Presse, die wöchentlich erscheint, gibt es einen Kommentar zu aktuellen Themen des Sports, den wir hier veröffentlichen. Diese mit Namen gezeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die offizielle DOSB-Meinung wieder.


  • Sport schafft Begegnungsmöglichkeiten für verschiedene Menschen und für eine vielfältige Gesellschaft. Foto: LSB NRW / Andrea Bowinkelmann
    Sport schafft Begegnungsmöglichkeiten für verschiedene Menschen und für eine vielfältige Gesellschaft. Foto: LSB NRW / Andrea Bowinkelmann