ReStart

Projektübersicht
Projektübersicht

Das Programm „ReStart – Sport bewegt Deutschland“ wird mit 25 Millionen Euro vom Bundesinnenministerium des Innern und für Heimat bis Ende 2023 gefördert. Das Programm besteht aus verschiedenen Säulen und Modulen (Programmbausteinen), die die Verbände, Vereine, Ehrenamtliche, Vereinsmitglieder und Bürger*innen ansprechen sollen. Ziel ist es u.a., nach der Corona-Pandemie wieder mehr Menschen in Deutschland in Bewegung zu bringen und für den Vereinssport zu begeistern, den Ausbildungsstau bei Übungsleitenden/Trainer*innen und Schiedsrichter*innen auszugleichen und die Vereinsentwicklung zu unterstützen.

In den kommenden Wochen werden wir auf dieser Seite weitere Informationen zu den einzelnen Modulen und dem zeitlichen Ablauf veröffentlichen.

Die Antragsstellung für Säule 1 “Digital und qualifiziert – Stärkung des ehrenamtlichen Engagements” ist bis 11.Dezember 2022 möglich. Alle weiteren Programmmodule folgen zeitlich versetzt zu Beginn des neuen Jahres. Sobald der laufende Prüfungs- und Planungsprozess abgeschlossen ist, wird die Zeitschiene der einzelnen Programmmaßnahmen online gestellt. Die verschiedenen Antragsmöglichkeiten für Verbände und Vereine werden mit ausreichend zeitlichem Abstand zum Datum der Antragsstellung veröffentlicht. 

Präsentation Projektvorstellung

FAQ

Die nachfolgenden Inhalte werden sukzessive aktualisiert.

Das Projekt zielt langfristig darauf, die Vereine zu stärken und krisenresilienter zu machen. Ergebnisse des Sportentwicklungsberichts zeigen, dass sich qualifizierte Trainer*innen und Übungsleiter*innen sehr viel länger im Sportverein engagierten, wie nicht-qualifizierte. Qualifizierte Vereinsmanager*innen tragen dafür Sorge, dass sowohl die Trainer*innen und Übungsleiter*innen, als auch Mitglieder gute Rahmenbedingungen in den Vereinen vorfinden. Zudem tragen sie durch ihre Kompetenzen zur Weiterentwicklung und Professionalisierung der Vereine bei, sorgen für gute und sichere Sportangebote für die Vereinsmitglieder und sind wiederum Vorbilder für potenziell Engagierte.

Zielgruppe in dieser Säule sind die DOSB-Mitgliedsorganisationen, die innerhalb der DOSB-Lizenzausbildung als Ausbildungsträger fungieren. Sie sollen in die Lage versetzt werden, durch die beantragten Maßnahmen den Ausbildungsgrad der Engagierten zu erhöhen und so (1) die Qualität der Angebote und (2) die Anzahl der Engagierten und (3) die Dauer des Engagements der Trainer*innen und Übungsleiter*innen zu erhöhen. Die Maßnahmen des Moduls wirken darauf, die Qualität der Qualifizierungen von Trainer*innen-, Übungsleiter*innen und Vereinsmanager*innen zu verbessern. Es sollen (potenziell) Engagierte über ein Qualifizierungsangebot für ein ehrenamtliches Engagement gewonnen und an das Engagement langfristig gebunden werden. Das können bspw. (junge) Sportler*innen sein, die sich für ein Engagement als Trainer*in oder Übungsleiter*in interessieren, Eltern, Lehrer*innen, Senior*innen im Umfeld des Sportvereins, die für ein Engagement in Frage kommen oder (ehemalige) Übungsleiter*innen/Trainer*innen mit abgelaufener Lizenz. 

Um mehr qualifizierte ehrenamtlich Engagierte zu gewinnen, sollen in Säule 1 Maßnahmen durchgeführt werden, die auf die Qualifizierung neuer Engagierter abzielen und für eine Ausbildung im Rahmen der DOSB-Lizenzausbildung motivieren. Darüber hinaus ist es unabdingbar, Menschen mit einer ungültig gewordenen DOSB-Lizenz ein Fortbildungsangebot zu unterbreiten. Dies betrifft Aus- und Fortbildungen für alle Sportarten und alle Angebotsformen, insbesondere auf der Einstiegs-Ebene (C-Lizenz oder Vorstufe).  

Antragsberechtigt sind nur DOSB Mitgliedsorganisationen, die innerhalb der DOSB-Lizenzausbildung als Ausbildungsträger fungieren.  

  • Vergünstigte Aus- Fort- oder Weiterbildungsmaßnahme für Trainer*innen/Übungsleiter*innen/Vereinsmanager*innen/Schiedsrichter*innen oder Lehr-Teams. Folgende Sachkosten können dafür beantragt werden: 
    • Miete Raum  
    • Referent*innen-Honorar 
    • Lehr-/Lernmaterialen (digital, Druckmaterial o. Ä.) 
  • Mediendidaktische Beratung (Ausgaben für Agentur)  
  • Hardware zur Stärkung der digitalen Infrastruktur in Ausbildungszentren (Kauf oder Miete: - z.B. auch Lehrutensilien, die bei Vorauszahlung über den Bewilligungszeitraum hinaus erhalten bleiben)  
  • Software Lehr-Lernumgebung  
  • Ausgaben für Agentur (zur Beratung, Programmierung)  
  • Plattformen / erweiternde Tools (Programmierung oder Miete - z.B. auch Abos, die bei Vorauszahlung über Bewilligungszeitraum hinaus gültig bleiben)  
  • Zeitraum der Antragsstellung: 14. November – 11. Dezember 2022 
  • Projektphase/Umsetzungszeitraum: 01. Januar 2023 – 30. September 2023 

Digitales Antragsverfahren (inkl. Zeit- und Ausgabenplan) via ReStart-Plattform

Bei Verständnis- oder Rückfragen bitte an grimm@dosb.de oder bildung@dosb.de wenden. 

Neben dem ehrenamtlichen Engagement im Verein, ist die Finanzierung ein wichtiger Faktor für die Erstellung und Umsetzung von Vereinsangeboten. Im Rahmen dieses Förderbaustein soll eine Impulssetzung für die Vereine im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe folgendermaßen erreicht werden:  

4.000 Vereine können 1.000 Euro für Veranstaltungen, für Kooperationen mit weiteren Settings, für themenspezifische Projekte mit z.B. den Schwerpunkten Integration, Inklusion, Gesundheitssport, Sport der Älteren, Frauen, Mädchen und Familien im Sport sowie für Projekte zur Förderung der Schwimmfähigkeit beim DOSB beantragen und erhalten. 

 Damit werden Vereine bei der (Rück)Gewinnung und Bindung von Mitgliedern unterstützt sowie eine Motivationshilfe zur verstärkten Vernetzung von Vereinen mit Kommunen, Kitas, Betrieben, etc. geleistet. 

  • Vereine, Kreis- und Stadtsportbünde, die sich aktiv um die (Re-)Akquise von Mitgliedern kümmern wollen   
  • Zielgruppe der Aktionstage: Gesamte Bevölkerung, Nicht-Vereinsmitglieder mit besonderem Fokus auf diejenigen, die generell in Vereinen unterrepräsentiert sind oder während der Pandemie den Zugang verloren haben (z.B. Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen, Mädchen, vulnerable Gruppen)   
  • DOSB und seine Mitgliedsorganisationen (MO), die als Multiplikatoren die Teilprojekte innerhalb ihrer Strukturen unterstützen   

Ziel ist es, den Sportvereinen als soziale Tankstellen mittels verschiedener Maßnahmen/Module Darstellungsmöglichkeit zu bieten, so dass Menschen gemäß dem Motto „Sport ist im Verein am schönsten“ (wieder) ihren Weg in die Vereine finden:   

Die finanzielle Unterstützung in Höhe von 1000€ für 4.000 Vereinen können, z.B.: bei der Umsetzung von Aktionstagen, zur Stärkung von Kooperationen, zur Umsetzung von Projekten mit dem Schwerpunkt auf vulnerable Gruppen, Frauen, Mädchen, Familien, Menschen mit kleinem Einkommen, zur Umsetzung von Projekten zur Förderung der Schwimmfähigkeit und zur Angebotsentwicklung im Verein genutzt werden. Dabei soll Spaß und Freude an der Bewegung und dem Sporttreiben mit- und gegeneinander - Neu- als auch bestehenden Mitgliedern vermittelt werden. 

Konkret soll den Ehrenamtlichen in den Vereinen mit finanzieller Unterstützung ermöglicht werden, niedrigschwellig ihre Angebote in der Öffentlichkeit platzieren zu können. Insbesondere durch Ansprache und Gewinnung von denjenigen, die den Zugang zum Sportverein während der Pandemie verloren haben oder generell in Vereinen unterrepräsentiert sind. Dabei sollen besonders die Vielfalt der Vereine und die thematischen Anknüpfungspunkte dargestellt werden wie z.B.: Inklusion, Sport und Gesundheit, Deutsches Sportabzeichen, Bewegung gegen Krebs, Mädchencamps und vieles mehr. 

Voraussetzung für die Förderung ist die Durchführung von vereinseigenen Veranstaltungen, die auf die Außenwirkung abzielen, wie z. B. Tage der offenen Tür, Familien- und Spieltage, Schnupperkurse oder Infoveranstaltungen sowie öffentlichkeitswirksame Aktionen, die der Mitgliederakquise dienen. Des Weiteren können Aktivitäten gefördert werden, die der Angebotsentwicklung im Verein und somit der Gewinnung von Neumitgliedern zugutekommen bzw. Kooperationen auf- und ausbauen, um das Vereinsangebot mehr Menschen zugänglich zu machen.  

Die dafür anfallenden Sachkosten, die im Rahmen der Umsetzung einen finanziellen Mehraufwand für den Verein oder Kreis-/Stadtsportbund darstellen, können in Höhe von 1.000 Euro, nach vorheriger Antragsstellung und Bewilligung durch den DOSB, erstattet werden.  

  • Die Zielgruppe der Förderung und Zuwendungsempfänger sind Vereine und Kreis-/Stadtsportbünde, die sich aktiv um die (Re-) Akquise von Mitgliedern kümmern wollen, als gemeinnützig anerkannt sind, deren Satzung die Pflege des Sports oder einer Sportart bestimmt, ggf. auch neben anderen Zwecken, und die Mitglied in einem Landessportbund/-verband sind 

Dies ist eine exemplarische Auflistung von förderfähigen Veranstaltungen und Aktivitäten. Darüber hinaus können weitere Maßnahmen bewilligt werden, die dem Förderziel entsprechen.  

  • Vereinsveranstaltungen und Angebotsentwicklung: 
    • Sport, Bewegungs-, Familien- und Spieltage, Tage der offenen Tür  
    • Aktionstage mit Themenschwerpunkten z. B. Sportabzeichen, Gesundheit 
  • Angebotsentwicklung 
    • Niedrigschwelliges Mitmachangebot, z. B. Sport im Park 
    • Besondere Vereinsangebote: z. B. Mitternachtssport 
    • Schnupperkurse und Informationsveranstaltungen für Neumitglieder  
    • Entwicklung neuer zielgruppengerechter Vereinsangebote (z. B. Eltern-Kind Angebote, digitale/hybride Formate, Präventions- und Rehabilitationssportkurse) 
  • Auf- und Ausbau von Kooperationen 
    • Kooperationsangebot mit Schulen und Kita (z. B. Schul-AGs, Sportangebote im Rahmen der Ganztagsbetreuung) 
    • Kooperationsangebot mit Betrieben (z. B. Betriebssportangebote) 
    • Kooperationsangebot mit Kommune (z. B. Sportangebote im öffentlichen Raum, Mitwirken in der kommunalen Bewegungsförderung) 
    • Kooperationsangebote mit Multiplikatoren (z. B. Ärzteschaft, Kirchen, Gemeinden) 
  • Projekte mit Themenschwerpunkten, die verschiedene Zielgruppe ansprechen 
    • vulnerable Gruppen 
    • Mädchen und Frauen 
    • Familien 
    • Menschen mit geringem Einkommen  
  • Projekte zur Förderung der Schwimmfähigkeit   
    • Kooperationen mit Hotels, Wellnesseinrichtungen oder anderen Institutionen wie z. B. Rehaeinrichtungen, die ein eigenes Schwimmbad haben 
    • Kooperationen mit Schwimmschulen 
  • Öffentlichkeitswirksame Aktionen zur Erreichung von potenziellen Neumitgliedern mittels 
    • Flyer- oder Videoerstellung 
    • Etablierung oder Weiterentwicklung einer Vereinshomepage, Vereinsapp oder weiteren digitalen Tools 
    • Social Media – Aktivitäten 
    • Pressemitteilungen / Zeitungsanzeigen
  • Zuwendungsfähige Ausgaben 
    • Grafik- und Printkosten für die Erstellung öffentlichkeitswirksamer Materialien 
    • Anschaffung von technischem Equipment, wie z. B. Tablets, Laptops, Kameras für die Öffentlichkeitsarbeit im Verein 
    • Technisches Equipment, wie z.B. Kamera, Mikrofon für digitale/hybride Sportangebote 
    • Anschaffungen von Sportkleingeräten, wie z.B. Therabänder, Springseile 
    • Miete von Großspielgeräten/Spielmobilen für Veranstaltungen  
    • Honorarkosten in Höhe von max. 20 Euro/Std. für Trainer*innen und Übungsleiter*innen 
    • Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Helfer in Höhe von max. 10 Euro/Std. 
    • Verwaltungskostenaufwand bis zu einer Höhe von 5% der förderfähigen Summe 
    • Reisekosten nach Vorgaben des aktuellen Bundesreisekostengesetzes (max.20 Cent pro km) 
    • Bewirtungskosten (wie z.B. Getränke, Grillgut) mit Ausnahme von alkoholischen Getränken (keine Trinkgelder) 
    • Raum- und Hallenmieten, auch Wasserfläche sowie Eintrittsgelder 
    • Anteilige Energiekosten 
    • Stornokosten in begründeten Ausnahmefällen 

Nicht zuwendungsfähige Ausgaben sind:

  • Regelangebote von Vereinen wie bestehende Trainings-/Spielangebote 
  • materielle Anschaffungen (wie Sportbekleidung/Trikots, Groß-Sportgeräte etc.)  
  • Maßnahmen, die bereits durch ein anderes Förderprogramm bezuschusst werden 
  • Personalausgaben für hauptberufliches Personal 
  • Mitgliedsbeiträge 

Ab dem 10. Januar 2023 können Anträge gestellt werden. 

Bis zum 15. September 2023 können Anträge gestellt werden.

Der Förderantrag wird über das digitale Antragssystem eingereicht. Nach Prüfung durch das Projekt-Team des DOSB, wird dem Verein die Förderung der Maßnahme genehmigt. Vorzeitig getätigte Ausgaben können nicht berücksichtigt werden.  

Der Verwendungsnachweis für die förderfähige abgeschlossene Maßnahme muss dem DOSB bis spätestens 6 Wochen nach Maßnahmenende vorgelegt werden. Dies geschieht ausschließlich über ein Online-Formular. Hierbei gilt das Eingangsdatum beim DOSB. Die Unterlagen müssen von einer vertretungsberechtigten Person des Sportvereins, mit Angabe der Funktion, unterschrieben werden.   

Nachfolgend die Informationen, die im Rahmen des digitalen Antragsverfahren von den Vereinen beschrieben werden müssen, zusätzlich ist ein Finanzierungsplan zu erstellen: 

Allg. Angaben 

  • Allgemeine Angaben: Ansprechpartner*in/ Projektleitung, Funktion im Verein, Telefon, E-Mail 
  • Titel der geplanten Maßnahme 

Zeitraum und Art der geplanten Maßnahme: 

  • Termin und zeitlicher Ablauf 
  • Beschreibung der Maßnahme 
  • Erwartete Teilnehmer*innenzahl 

Finanzierungsplan  

  • Auflistung der Sachkosten  
  • Auflistung der Honorarkosten 
  • Auflistung der Aufwandsentschädigung 
  • Auflistung der Reisekosten  
  • Weitere Kosten 

Im Fokus steht der Aufruf zu mehr Bewegung und mehr Aktivität in Deutschland. In diesem Zusammenhang soll eine digitale Bewegungslandkarte (BeLa) mit Angeboten von Sportvereinen entwickelt werden. 

Die BeLa unterstützt alle Bewegungs- und Sportinteressierten dabei, Angebote im nahen Umkreis schnell, ansprechend und intuitiv zu suchen und zu finden, passend zur jeweiligen körperlichen Verfassung, Altersgruppe und familiären Situation. Sportvereine haben die Möglichkeit ihre Angebote über einfache Eingabemasken oder über zur Verfügung gestellte, individuelle Schnittstellenlösungen in die digitale Bewegungslandkarte zu integrieren und dadurch ihren Bekanntheitsgrad sowie die Anzahl der Teilnehmer*innen zu erhöhen. Die BeLa bildet alle niedrigschwelligen (und qualitätsgesicherten) Bewegungsangebote der Sportvereine ab und hat demnach Alleinstellungscharakter. Eine derartige, bundesweite Übersicht gibt es bislang in Deutschland noch nicht. 

Die BeLa soll alle Menschen in Deutschland ansprechen und die Aktivitäten der rund 87.000 Sportvereine aufzeigen und Menschen in Bewegung bringen. Folgende Zielgruppen sollen von der BeLa konkret angesprochen werden: 

  • Sportvereine – für Sportvereine soll die BeLa als Kommunikationsplattform für die Bewegungsangebote dienen und somit Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit leisten  
  • Endverbraucher – für Endverbraucher dient die BeLa als einfache und intuitive Suchseite für mehr Bewegung im Alltag, um den Einstieg in den Vereinssport (wieder) zu finden.  
  • Mitgliedsorganisationen des DOSB (MO) – für MO dient die BeLa als Möglichkeit gesammelte Datensätze zentral zu veröffentlichen, ohne finanzielle und personelle Ressourcen übermäßig zu strapazieren und einzelne Lösungen finden zu müssen. Durch die agile Entwicklung ist eine entsprechende Individualisierungsmöglichkeit gegeben. 
  • Ärzt*innen sowie weitere Multiplikatoren – für Multiplikator*innen/Ärzt*innen dient die BeLa als Übersicht über niedrigschwellige Bewegungsangebote, die sie ihren Interessierten/Patient*innen u.a. mit Hilfe des „Rezept für Bewegung“ empfehlen können. 
  • DOSB und MO – die BeLa kann bei der Netzwerkarbeit in Politik und Wissenschaft unterstützen, um den Nutzen von Vereinssport für die Gesellschaft hervorzuheben, um damit ein imposantes Zeichen zu setzen, was der Sport zu bieten hat. 

Ziel des Projektes ist es, den Sportvereinen als soziale Tankstellen mittels verschiedener Maßnahmen/Module Darstellungsmöglichkeit zu bieten, so dass Menschen gemäß dem Motto „Sport ist im Sportverein am schönsten“ (wieder) ihren Weg in die Vereine finden.  

Mit der BeLa sollen möglichst viele (insbes. niedrigschwellige) Bewegungsangebote des organisierten Sports in einer Datenbank per Internet und App leicht, unmittelbar und niedrigschwellig zu finden sein. Hierfür sollen die Angebote folgendermaßen in die BeLa integriert werden:  

  • Mittels Schnittstellen: Vorhandene Datensammlungen/ Datenbanken der Mitgliedsorganisationen (MO) zu Bewegungsangeboten sollen genutzt und in die BeLa überführt werden.  
  • Mittels Formular: Sportvereine werden die Möglichkeit erhalten, ihre Bewegungsangebote selbst in die BeLa eintragen zu können, um ihre Sichtbarkeit zu stärken. Im Rahmen der Erstellung einer BeLa werden Kriterien entwickelt, die die Angebote erfüllen müssen, um in der BeLa abgebildet zu werden.  

Zudem wird eine Verknüpfung zu den anderen Modulen (z.B. Säule 2 Modul 1: Sporttage sind Feiertage – Finanzielle Unterstützung für Vereinsevents und -kooperationen und Säule 3, Modul 1 Eine Kiste voller Sport – Sportgeräte-Verleih in öffentlichen Räumen) geschaffen, indem diese Angebote ebenfalls in der BeLa abgebildet werden. Im Gegenzug wird die BeLa in den anderen Modulen ebenfalls kommuniziert. Sie dient so z.B. den Sportvereinsschecks-Nutzer*innen (Säule 2, Modul 3) dazu das passende Sportvereinsangebot in der Nähe zu finden. 

Geplanter Go-Live der BeLa ist April 2023.

150.000 Sportvereinschecks stehen zum Download zur Verfügung und können als Zuschuss für eine Vereinsmitgliedschaft oder Kursgebühr in Höhe von 40€ in Sportvereinen eingelöst werden.

An alle interessierten Menschen, die wieder in Bewegung kommen wollen. 

Insbesondere sollen auch Menschen für den Sport gewonnen werden, die lange nicht mehr oder noch nie Sport getrieben haben. Zusammen mit Partnerorganisationen wollen wir Menschen ansprechen, die  in den Sportverein bisher nicht vertreten waren.

Mit den Sportvereinsschecks sollen sportinteressierte Menschen für den Sport zurück gewonnen wie auch Bewegungs-Muffel für mehr Bewegung neu begeistert werden. Wir wollen Hemmschwellen für einen Vereinseintritt bewusst absenken, die Menschen über Freude an der Bewegung in der Sportgruppe binden und von den Mehrwerten der Vereinsgemeinschaft dauerhaft überzeugen. 

Privatpersonen können sich über eine Internetplattform ihren Sportvereinsscheck herunterladen und in einem Sportverein ihrer Wahl einlösen. Sie erhalten dafür entweder einen Zuschuss zu einer Vereinsmitgliedschaft oder zu einer Kursgebühr. Mit dem Herunterladen erhalten die Personen auch einen Verweis auf die Bewegungslandkarte (BeLa), um schnell einen Verein in ihrem Umfeld finden zu können. 

Die Sportvereine bekommen die Sportvereinsschecks von den Personen ausgehändigt und müssen sie innerhalb von zehn Wochen beim DOSB über die Internetplattform einreichen. Letzte Möglichkeit ist hierfür der 31.Oktober 2023. In der Abrechnung geben die Sportvereine an, ob der Sportvereinsscheck für einen Zuschuss zur Vereinsmitgliedschaft oder eine Kursgebühr angerechnet wird. Von Vorteil für den Sportverein ist es, seine Angebote in der Bewegungslandkarte (BeLa, Säule 2 Modul 2) einzutragen. 

Das Downloadportal ist zum Herunterladen der Sportvereinsschecks ab 10. Januar 2023 geöffnet. 

Die Sportvereinsschecks können bis zum 31. August 2023 heruntergeladen werden. 

Die Sportvereine bekommen die Sportvereinsschecks von den Personen ausgehändigt und müssen sie innerhalb von zehn Wochen beim DOSB über die Internetplattform einreichen. Letzte Möglichkeit ist hierfür der 31.Oktober 2023. 

Jede Person kann nur einen Sportvereinsscheck herunterladen. Die Person darf auch bisher kein Mitglied im ausgewählten Sportverein sein. 

Es wird kein Geld an Privatpersonen ausgezahlt, nur Sportvereine können die Sportvereinsschecks beim DOSB  einlösen. 

Sporttreiben ist trotz der Pandemie „in“ – insbesondere draußen, in städtischen Grünräumen, der freien Landschaft und im Wald. Bürger*innen nutzen Grün- und Freiräume als Erholungs- und Sporträume, die so zu Orten für gesundheitspräventive Sportangebote für alle Altersgruppen in den häufig stresserzeugenden Städten werden. Sport im Grünen bzw. im Freien macht Spaß, ist gesund, festigt soziale Kontakte, entspannt und trägt zur Lebensqualität bei. Frei zugängliches Sport- und Trainingsequipment kann die Barriere zum Sporttreiben senken und die körperliche Betätigung der Gesellschaft im Freien erleichtern und steigern. Ein Beispiel für einen innovativen Ansatz ist ein zentrales Ausleihsystem für Sport- und Trainingsequipment im öffentlichen Raum.  

Kommunen, insbesondere Sport- und Gesundheitsämter, welche den Antrag zur Förderung eines öffentlichen Verleihangebots stellen müssen. Lokalen Sportvereine sollen dabei als Kooperationspartner fungieren und übernehmen eine Patenschaft zur Nutzung, Betreuung und Pflege der öffentlichen Verleihangebote.  

Die Nutzer*innengruppe des öffentlichen Verleihangebots ist die Gesamtbevölkerung - alle Altersklassen und sportlichen Leistungsniveaus, insbesondere Familien, Migranten Schüler*innen und Studierende. Durch die Kooperation von Sportvereinen, die angeleitete Trainings an diesen öffentlichen Verleihangeboten durchführen, werden auch ältere Menschen von dem Angebot profitieren können. Allerdings soll vordergründig ein Schwerpunkt auf Nicht-Mitglieder gelegt werden, um neue Vereinsmitglieder für den Verein zu gewinnen.  

In diesem Projekt sollen 150 öffentliche zugängliche Verleihangebote inklusive Trainingsequipment für verschiedenen Kommunen gefördert werden. Die Ziele des Projektes sind: 

  • Durch die kostenfreie Nutzung der Sportgeräte soll ein bewegter Lebensstil und die Motivation zum sozialen Zusammenkommen und gemeinsamen Sporttreiben in der Bevölkerung gefördert werden. 
  • Sportvereine sollen sich strategisch mit der Nutzung von Grün- und Freiräumen für qualifizierte Sportangebote zur langfristigen Mitgliederentwicklung und -bindung auseinandersetzen. 
  • Vereine sollen die Vorteile eines qualifizierten und angeleiteten Trainings im Vergleich zum Individualtraining darstellen.  

Die 150 öffentlichen Verleihangebote werden durch den DOSB angeschafft und an die im Antragsverfahren ausgewählten Kommunen verteilt. Voraussetzung für die Förderung ist die fristgerechte Einreichung des Antrags durch die Kommune (Antragszeitraum Januar 2023 bis Februar 2023), sowie die Zustimmung der Schlussbestimmungen, die zu einem späteren Zeitpunkt im Antragsverfahren aufgelistet werden. Für den Antrag ist ein Gesamtkonzept vorzustellen, welches sich in ein Nutzungskonzept und ein technisches Konzept unterscheidet. Beide Konzepte müssen plausibel dargestellt werden und festgelegte Kriterien erfüllen.  

Nutzungskonzept

  • Eine oder mehrere Kooperationen mit lokalen Sportvereinen 
  • Vorstellung des Sport- und Bewegungskonzeptes am öffentlichen Verleihsystem 
  • Konzept zur Weiternutzung des öffentlichen Verleihsystems nach Projektende 
  • Begründete Darlegung der Auswahl des Aufstellungsortes 
  • Durchführung eines Aktionstages zur Eröffnung des Angebots 

Technisches Konzept: 

  • Ausweisen einer Fläche von mind. 30m² in einem öffentlich zugänglichen Raum (z.B. Parkanlagen, Marktplätze, Bolzplätze, Calisthenics-Park).  
  • Die Fläche muss barrierefrei zugänglich und von der Gemeinde oder einem Verein bewirtschaftet und unterhalten werden.  
  • Die Fläche selbst muss zur Installation des öffentlichen Verleihangebots diverse Eigenschaften aufweisen. Eine ausführliche Beschreibung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

In diesem Projekt werden 150 öffentliche Verleihangebote inklusive Trainingsequipment gefördert. Für das Trainingsequipment wird ein entsprechendes Budget bereitgestellt, mit dem sich jede Kommune und ihre Kooperationsvereine Equipment auswählen können.  

Des Weiteren werden lokale Aktionstage zur Einweihung jedes öffentlichen Verleihangebotes durchgeführt, um die öffentliche Aufmerksamkeit zu erhöhen. Die Aktionstage werden durch eine Agentur konzipiert, entwickelt und organisiert. Hierbei wird zwischen drei verschiedenen Veranstaltungsgrößen differenziert. Unterschieden wird außerdem zwischen Aktionstagen, die von den Kommunen und Sportvereinen nach den Vorgaben des Konzeptes selbstständig durchgeführt und Aktionstage, die von der Agentur selbst vor Ort umgesetzt werden.  

Anträge können ab dem Januar 2023 über eine digitale Plattform gestellt werden. 

Anträge können bis zum 28.02.2023 über eine digitale Plattform gestellt werden.

Berechtigt zur Antragstellung sind Kommunen in Deutschland, die eine Kooperation mit mindestens einem Sportverein aufweisen müssen. Die Antragstellung erfolgt über eine digitale, vom DOSB bereitgestellte, Plattform. Um die förderfähigen Kommunen auszuwählen, wird ein neutrales Auswahlgremium installiert. Unterstützend hierzu wird auf Basis der Förderkriterien ein Kriterienkatalog definiert, der als Grundlage zur Auswahl der Kommunen dient. Das Auswahlgremium besteht unter anderem aus Expert*innen in den Bereichen Stadt- und Freiraumentwicklung, Vertreter*innen der Mitgliedsorganisationen des DOSB, sowie Vertreter*innen aus dem Bundesministerium des Innern und für Heimat.  

Der Förderantrag wird über das digitale Antragssystem, welches für das Projekt eingerichtet wird, eingereicht. Nach erster Prüfung durch das Team des DOSB und einer Konzeptbeurteilung über den Kriterienkatalog (siehe Förderkriterien) werden die Förderanträge für das Auswahlgremium vorbereitet. Das Auswahlgremium trifft die finale Entscheidung, welche Kommune ein öffentlich zugängliches Verleihsystem für (Fitness-) Trainingsequipment gefördert bekommt. Die Zielvorgabe ist, dass in jedem Bundesland mindestens drei Kommunen gefördert werden, um das Projekt flächendeckend in Deutschland durchzuführen. Falls ein Bundesland keine drei förderfähigen Anträge einreicht, werden diese auf andere Bundesländer verteilt. 

Für den formalen Antrag müssen die allgemeinen Angaben, das Gesamtkonzept der Kommune und seinen Kooperationspartnern eingereicht und den nachfolgenden Schlussbestimmungen zugestimmt werden: 

Allgemeine Angaben 

  • Ansprechpartner*in  
  • Funktion des*r Ansprechpartner*in in der Kommune 
  • Telefon 
  • E-Mail 
  • Angaben zu den Sportvereinen, die Kooperationspartner sind ...

Gesamtkonzept der Kommune 
(detaillierte Beschreibung s. Förderkriterien) 

  • Nutzungskonzept 
  • Technisches Konzept  
  • Antrag auf Größe des Aktionstages 

Mitgliederstatistiken des Kooperationsvereins bzw. der Kooperationsvereine 

  • Stichtag 01.01.2020 
  • Stichtag 01.01.2021 
  • Stichtag 01.01.2022 

Um das Antragsprozedere vorzustellen, bietet der DOSB Webinare umfassend zur Säule 3 an. Diese digitale Informationsveranstaltung richtet sich an alle potenziellen Antragsteller (Kommunen) und Kooperationspartner (Sportvereine) sowie Interessierte. Zur Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Zu folgenden Terminen finden die Webinare statt:

Webinar: Eine Kiste voller Sport

  • 15.12.2022, 11-12 Uhr (Hier geht´s zur Anmeldung)
  • 16.01.2023, 11-12 Uhr (Hier geht´s zur Anmeldung)
  • 19.01.2023, 17-18 Uhr (Hier geht´s zur Anmeldung)
  • 06.02.2023, 11-12 Uhr (Hier geht´s zur Anmeldung)

Das Projekt wird über Kooperationen mit kommunalen Spitzenverbänden, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter, dem Freiburger Kreis und der Mitgliedsorganisationen des DOSB beworben.  

Zusätzlich wird das Projekt sowie die die Antragsstellung über die Dachkampagne des ReStart Projektes beworben, um Kommunen sowie Sportvereinen das Projekt vorzustellen. 

Die begünstigten Kommunen gehen Kooperationen/Partnerschaften mit mindestens einem lokalen Sportverein ein. Es könne mehrere Kooperationen bzw. Partnerschaften mit lokalen Sportvereinen bestehen. Die Sportvereine übernehmen die Funktion von Paten, d.h. sie kümmern sich um die Pflege und nutzen das Angebot proaktiv für ihre Vereinsangebote. Sportvereine können vor Ort Kurse anbieten, wobei sie die Sportgeräte aus dem öffentlich zugänglichen Verleihsystem für (Fitness-) Trainingsequipment nutzen können.  

Zum Abschluss des Projektes ReStart ist im September 2023 bzw. im zweiten Quartal 2023 ein bundesweiter Aktionstag geplant, um die durchgeführten Maßnahmen der einzelnen Säulen nochmals öffentlichkeitswirksam gebündelt zu präsentieren und zu resümieren.  

Die Zielgruppe der Abschlussveranstaltung sind vor Ort die Vertreter*innen des BMI und DOSB, sowie die Vertreter*innen der jeweiligen geförderten Projekte. Weiterhin soll durch die mediale Aufbereitung und Nachbereitung der Veranstaltung die gesamte deutsche Bevölkerung über den Erfolg des Projektes aufmerksam gemacht werden. 

In den Säulen und den dazugehörigen Modulen von ReStart werden unterschiedliche Maßnahmen ergriffen mit dem gemeinsamen Ziel die Mitgliederentwicklung in den deutschen Sportvereinen zu fördern und mehr Menschen zu regelmäßiger körperlicher Aktivität zu bewegen.  

Mit dem Abschluss von ReStart im vierten Quartal 2023 sollen die ergriffenen Maßnahmen und positiven Auswirkungen aus allen Projektbausteinen öffentlichkeitswirksam im Rahmen eines Veranstaltungstages und Festaktes präsentiert werden. Ziel der Veranstaltung zum Projektabschluss ist es, unter Teilnahme relevanter Persönlichkeiten (z.B. Mitgliedern aus dem DOSB-Präsidium, der Bundesinnenministerin, dem Bundespräsidenten als Schirmherr des gemeinwohlorientierten Sports) und ausgewählter Projektvereine die Maßnahmen und erreichten Ziele zu resümieren und den Erfolg öffentlichkeitswirksam zu feiern. Die Projektvereine haben die Möglichkeit ihre Erfahrungen zu spiegeln, Best Practice-Beispiele für die Zukunft vorzustellen und in den Austausch mit der Politik zu treten.  

Aus jedem Modul werden maximal zwei Beispielprojekte ausgewählt und Vertreter*innen zur aktiven Veranstaltungsteilnahme und -mitgestaltung an der Abschlussveranstaltung eingeladen. Hierbei sollen Sportvereine oder Personen ausgewählt werden, die sich in besonderer Art und Weise bei der Projektumsetzung und -durchführung ausgezeichnet haben. Die Auswahl der Sportvereine oder Personen obliegt dem jeweiligen Projektverantwortlichem im DOSB, da diese eine gute Einschätzung über entsprechende gelungene Projekte haben. Entsprechend können unter anderem folgende Kriterien zugrunde gelegt werden: 

  • Vergleichsweise hoher Mitgliederzuwachs 
  • Anzahl der durchgeführten Trainerausbildungen im Rahmen des Projektes 
  • Gelungene und innovative Konzepte von Projekten