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Sportstätten der Zukunft
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Sportstätten

Die Sportentwicklung in Deutschland steht zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor vielfältigen Herausforderungen. Der demographische Wandel, Werteveränderungen, schulpolitische Entwicklungen, die Krise der öffentlichen Finanzen und weitere gesellschaftspolitische Entwicklungen fordern den Sport und seine Akteure heraus, eröffnen aber auch neue Gestaltungsmöglichkeiten. In diesem Zusammenhang tritt eine der zentralen Grundlagen und Ressourcen des Sports, die Sportstätte, zunehmend in den Vordergrund politischer und fachlicher Diskussionen.

Sport ist ohne geeignete Räume nicht denkbar. Der wettkampfgebundene Sport benötigt auf allen Ebenen weitgehend genormte und z.T. spezialisierte Freiflächen, Anlagen und Hallen. Für den wettkampfungebundenen Sport sind diese Sporträume ebenfalls häufig nutzbar. Zunehmend sind auch multifunktionale und qualitativ hochwertige Räume – ob gedeckt (indoor) oder ungedeckt (outdoor) – gefragt. Sporträume bilden daher eine der wichtigsten Ressourcen der Sport- und damit vor allem der Vereins- und Mitgliederentwicklung. Deren Quantität und Qualität limitieren diese Entwicklung zugleich. Umgekehrt können Sporträume auch Katalysatoren der Sportentwicklung sein und eine zeitgemäße Vereinsentwicklung fördern.

Sportdeutschland braucht Sportstätten - Themen, Tagungen, Termine

DOSB und kommunale Spitzenverbände schätzen den Sanierungsstau von Sportstätten auf rund 31 Mrd. Euro

Kommunale Spitzenverbände und DOSB legen Kurzexpertise vor

Der Sanierungsbedarf von Sportstätten in Deutschland beträgt schätzungsweise rund  31 Mrd. Euro. In besonderer Weise sind Sporthallen und Bäder vom Investitionsstau betroffen. Dies ist das Ergebnis einer Kurzexpertise des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, des Deutschen Städtetages und des Deutschen Olympischen Sportbundes, die im Juli 2018 vorgelegt wurde und als Anlage beigefügt ist.

Studien und Analysen bestätigen, was Bürgerinnen und Bürger auch täglich erleben und sehen: In Deutschland besteht ein großer Substanzverlust der öffentlichen Infrastruktur wie z.B. Straßen,  Schul- und öffentliche Gebäude etc.  Dieser Sanierungsbedarf erstreckt sich auch auf den Bereich der Sportstätten, der in der Berichterstattung und in den politischen Debatten sowie Entscheidungen häufig hinter andere Investitionsbereiche (insbes. Verkehrsinfrastruktur, Breitbandanbindung etc.) zurückfällt. Es war daher notwendig, auf der Basis von Analysen und aktuellen Studien eine gemeinsame Schätzung des Sanierungsbedarfs von Sportstätten zu ermitteln.

DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch: „Der milliardenschwere Sanierungsbedarf ist ein zentraler Engpassfaktor der Sportentwicklung und beeinträchtigt die Lebensqualität vor Ort sowie den Schulsport. Ein mehrjähriges Konjunkturpaket ist daher überfällig. Die Kommunen und Vereine sind förderpolitisch in die Lage zu versetzen, diesem Investitionsbedarf nachzukommen. Der DOSB fordert Bund und Länder auf, mehr Investitionsmittel für kommunale und vereinseigene Sportstätten langfristig zur Verfügung zu stellen.

 

Eine zusätzliche These zur Weiterentwicklung von Sportanlagen! Jetzt sind es Elf!

Die Überarbeitung der „10 Thesen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen“ wurde kürzlich veröffentlicht. Aufgestellt wurden die ursprünglich 10 Thesen im Jahr 2009 vom Projektbeirat beim Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) zum Forschungsprojekt „Grundlagen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen“. Ziel war es Antworten zu finden auf Fragen nach der Sportstättensituation in Deutschland: Wie ist die Sportstättensituation zu beschreiben? Welche Sportstätten braucht Deutschland? Sind Sportanlagen Engpassfaktor oder Impulsgeber der Sportentwicklung? Welche Anforderungen werden zukünftig an eine zeitgemäße Sportstättenentwicklung gestellt? Die „10 Thesen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen“ wurden im Jahr 2018 einer erneuten Prüfung auf Aktualität unterzogen. Hier geht es zum Download.

 

Sportstätten in Deutschland – Bilanz des DOSB nach der Sportstättenmesse „FSB 2017“


  • Moderne statt marode Sportstätten – DOSB fordert Bundesförderprogramm

Beitrag von Andreas Klages zur Sportstättensituation in Deutschland. Nach dem monatelangen Ringen um eine Regierung begrüßt der DOSB das Ende des politischen Zwischenstadiums. Weitere Informationen finden Sie in der DOSB-Pressemitteilung.

  • Sportstättenförderung durch Klimaschutz

Die sogenannte Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums sieht auch Förderungen von Sportstätten vor. Sportvereine sind auch antragsberechtigt. Dank der Kommunalrichtlinie rechnen sich Klimaschutzmannnahmen auch in Sportstätten – für die Vereinskasse und den Klimaschutz. Der Beitrag von Philipp Reiß und das Merkblatt des DOSB informieren über diese Fördermöglichkeit.

  • Fördermöglichkeiten im Bereich Inklusion der Aktion Mensch

Flyer mit den Fördermöglichkeiten (auch für Sportstätten)

Sport verbindet. Sport stärkt das Gemeinschaftsgefühl und begeistert als Erlebnis sowohl Zuschauer wie Teilnehmende – und zwar unabhängig von Behinderungen. Sport als Inklusionstreiber ist damit ein wichtiges Thema für die Aktion Mensch und ihre Förderung. Zu einem selbstbestimmten Leben gehört auch eine selbstbestimmte Freizeitgestaltung und damit auch der Bereich Sport in seiner ganzen Bandbreite.

Mit dem Ziel, möglichst viele inklusive Sportangebote zu schaffen, motiviert die Aktion Mensch deshalb Verbände und freie gemeinnützige Träger, sich noch mehr in diesem Bereich zu engagieren.

Lesen Sie hier über alle Förderungen der Aktion Mensch oder bestellen Sie sich den Newsletter mit immer aktuellen Themen zu Förderungen.

  • Die Sporthalle – ein Alleskönner!

Ein Gastbeitrag von Andreas Klages, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Sportentwicklung beim Deutschen Olympischen Sportbund, für Stadionwelt.

  • Die wirtschaftliche Bedeutung des Sportstättenbaus und ihr Anteil an einem zukünftigen Sportsatellitenkonto

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat in einem Forschungsprojekt unter Leitung der2hm & Associates GmbH (Mainz) im Zuge einer stichprobenbasierten Befragung Daten zum Umfang der wirtschaftlichen Bedeutung des Sportstättenbaus erheben lassen, da ihre Höhe und Struktur im Zuge der Ermittlung der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung des Sports innerhalb eines Sportsatellitenkontos wesentlich sind. Abschlussbericht im Auftrag des BMWi, Version 1.2 vom 17. Oktober 2012.

  • Bund fördert Sportstätten

Das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen" unterstützte Städte und Gemeinden deutschlandweit, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, um Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen vor Ort zu zukunftsfähigen Begegnungsstätten zu machen. Eine eigene Homepage informiert über das (derzeit abgeschlossene) Förderprogramm und die Projekte: www.sport-jugend-kultur.de/home

  • Sportstättenförderung durch die EU

Auf europäischer Ebene existiert eine Vielzahl von Förderprogrammen, seit 2014 auch ein spezifisches Sportprogramm unter dem Programm Erasmus+. Für die Renovierung oder den Neubau von Sportstätten gibt es allerdings kein dediziertes Programm, das heißt, dass keines der EU-Förderprogramme die Sportstättenförderung explizit als eines seiner Ziele ausweist. Das EU-Büro des DOSB fasst die Förderansätze in einem Merkblatt zusammen. 

  • DOSB-Fachforum "Sportstätten, Umwelt, Stadtentwicklung" 2017

Das DOSB Fachforum bilanzierte wichtige Themen aus den Handlungsfeldern Sportstätten, Umwelt und Stadtentwicklung.

DOSB-Informationsdienst zum Thema Dialogforum des BMUB "Sport - Impulsgeber für eine nachhaltige Gesellschaft am 22. März 2017 in Berlin und DOSB-Fachforum "Sportstätten, Umwelt und Stadtentwicklung am 23. März 2017 in Berlin

Sportstätten in Rheinland-Pfalz, Landessportbund Rheinland-Pfalz, Harald Petry

Sportraum Wasser, Politische Entwicklungen, Rechtliche Rahmenbedingungen, Verbandliche Handlungsstrategien, Deutscher Kanu-Verband, Ulrich Clausing

Parks, Grünflächen, Freiräume –neue Räume für den Sport, DOSB, Christian Siegel

Parks, Grünflächen, Freiräume –neue Räume für den Sport, Landessportbund Nordrhein-Westfalen, Achim Haase

Sportraumentwicklung neu denken - Impulse der Sportverbände, Deutscher Fußball-Bund, Matthias Eiles

  • LSB Sachsen-Anhalt und LSB Rheinland-Pfalz veröffentlichen online-gestützte Sportstättenkataster

Der LSB Sachsen-Anhalt e.V. hat seit dem 1. August 2016 im Rahmen eines durch das Land Sachsen-Anhalt und das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr geförderten Projektes eine Software zur Verortung der Sportstätten des Landes entwickelt. Der "Sportatlas Sachsen-Anhalt" ist seit dem 7. November 2017 online. Pressemitteilung und Onlineauftritt: http://www.lsb-sachsen-anhalt.de/2015/o.red.r/news.php?id=816. Unter http://www.sportatlas-rlp.de/ ist der Sportatlas von Rheinland-Pfalz online!

  • DOSB veröffentlicht Microsite „Sportentwicklungsplanung“

Der DOSB hat Fachinformationen und Praxisbeispiele zum Themenkomplex „Sportentwicklungsplanung“ mit Unterstützung einer AG der Landessportbünde systematisiert, aktualisiert und veröffentlicht: https://www.dosb.de/sportentwicklungsplanung/

  • "Bäderallianz Deutschland“ fordert nachhaltige Bäderlandschaft

In einem Memorandum hat die "Bäderalllianz" an Entscheider der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik appelliert, die dringend erforderliche, nachhaltige Weiterentwicklung der deutschen Bäderlandschaft zu gewährleisten. Mehr Infos

  • DFB legt überarbeitetes Kompendium zum Sportplatzbau vor

Der DFB informiert in seinem völlig neu gestalteten und aktualisierten 350 Seiten-Kompendiums Vereine, Kommunen, Planer und Architekten über Planung, Bau, Betrieb und Pflege von Sportanlagen: Mehr Infos

  • Lärmschutz - Die neue SALVO ist am 09. September 2017 in Kraft getreten

Am 9. September ist die im Frühjahr beschlossene Reform der SALVO in Kraft getreten. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

  • „Ohne Sporträume kein Sport“

Andreas Klages, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Sportentwicklung und Ressortleiter Breitensport, Sporträume beim DOSB, gibt im Interview einen Überblick über die aktuelle infrastrukturellen Themen. Dieses Interview ist ein Auszug aus dem Magazin Stadionwelt INSIDE (Ausgabe 01/2017, Februar).

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