Innovation im Sport fördern
Der DOSB fördert mit dem Innovationsfonds „Sportentwicklung“ regelmäßig Projekte von Sportverbänden. Wir zeigen, wie genau das funktioniert.

05.01.2026

Der DOSB-Innovationsfonds-Sportentwicklung fördert seit 2007 Projekte der Mitgliedsorganisationen in ausgewählten Handlungsfeldern der Sportentwicklung. Mit verschiedensten Themenschwerpunkten, darunter „Umwelt- und Naturschutz im Sport“, „Förderung des freiwilligen Engagements von Frauen und Mädchen“, „Mitgliederentwicklung“, „Inklusion“ oder „Familie und Sport“, unterstützt das Förderprogramm innovative Entwicklungen und modellhafte sowie transferfähige Handlungsansätze.
Der Jahrgang 2023/2024
Der Innovationsfonds 2023/2024 mit dem Schwerpunkt „Förderung von Ehrenamt und freiwilligem Engagement im Sport“ unterstützte 26 Mitgliedsorganisationen in ihrer Arbeit Mit einem Projektvolumen inklusive Eigenmittel der Verbände von rund 650.000 Euro, die Fördersumme des DOSB beläuft sich auf 178.000 Euro, entstanden vielfältige, praxisnahe und transferfähige Projekte. Von modernen Qualifizierungs- und Ausbildungskonzepten für Trainer*innen, Vorständ*innen und Ehrenamtskoordinator*innen über digitale Tools und Plattformen zur Entlastung der Vereinsarbeit bis hin zu Maßnahmen zur Unterstützung eines strategischen Ehrenamtsmanagements. Ziel ist es, dem zunehmenden Mangel an Engagierten entgegenzuwirken und nachhaltige Impulse für die Vereins- und Verbandsarbeit zu setzen. Begleitet wurden sie bis April 2025 vom DOSB über ein digitale Wissensnetz, Digitale Meetings, Expert*innensprechstunden sowie interaktive Formate.
Ausgewählte Projekte
Aus dem Innovationsfonds 2023/2024 stellen wir ausgewählte Projekte aus den einzelnen Themenfeldern (Digitalisierung/Qualifizierung & Ausbildung/Strategisches Ehrenamtsmanagement & Konzepte/Vereinsberatung & Schulung) vor. Die Projekte bieten Inspiration für zukünftige Projekte oder laden zum Transfer der bereits ausgearbeiteten Konzepte und Maßnahmen ein.

Die digitalisierte Plattform DHB-Voluntech des Deutschen Hockeybundes (DHB) gestaltet die Verwaltung von ehrenamtlichem und freiwilligem Engagement effizienter und effektiver unter Berücksichtigung der 6 Phasen des Mitmacher-Zyklus.

Das digitale Analysetool des Württembergischen Landessportbund (WLSB) bietet Entlastung und Unterstützung ehrenamtlicher Strukturen der Mitgliedsorganisationen und -vereine durch eine grafische Datenaufbereitung und jederzeit verfügbare Analyse.

Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) qualifiziert mit dem Programm „Mini-Athleten Ehrenamtliche“ niedrigschwellig für die Arbeit mit Kitas und Grundschulen und stärkt durch motorische Schulungen neue Kooperationen zwischen Vereinen und Bildungseinrichtungen.

Das Projekt „Neue Trainer*innen für Hamburg“ des Hamburger Sportbundes (HSB) gewinnt bislang nicht im Sport aktive Menschen für den Vereinssport und bietet ihnen eine niedrigschwellige Erstqualifizierung zur Übungsleitung.

Der Deutsche Schützenbund (DSB) optimiert mit seinem Ehrenamtskonzept in drei Leuchtturmvereinen die Vereins- und Ehrenamtsstrukturen, um Ehrenamtliche gezielt zu gewinnen und zu binden und modellhafte Entwicklungen für den Gesamtverband anzustoßen.

Die digitale Informations-, Kommunikations- und Kollaborationsplattform BLSV360 des Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) entlastet Ehrenamtliche und schafft einen transparenten und jederzeit zugänglichen zentralen Informationsort.

Der Landessportbund Schleswig-Holstein (LSV-SH) fördert mit den Vereins-Dialogen einen niedrigschwelligen Austausch mit Mitgliedsvereinen, ermöglicht gemeinsame Erfahrungen und leitet konkrete Handlungsempfehlungen ab.

Mit dem Onlineformat „Safe Sport Basics“ sensibilisiert der Deutsche Turner-Bund (DTB) niedrigschwellig für eine gewaltfreie, werteorientierte Sportkultur und stellt den Kurs allen Verbänden zur Verfügung.
