Dortmunder Goethe-Schule wird Eliteschule des Sports 

Nachwuchstalente aus den Schwerpunktsportarten können künftig am Dortmunder Goethe-Gymnasium ihre sportliche und schulische Karriere noch besser miteinander vereinbaren. 

Deutschlands 43 Eliteschulen des Sports ermöglichen die Vereinbarung von Leistungssport und schulischer Ausbildung. Foto: picture alliance
Deutschlands 43 Eliteschulen des Sports ermöglichen die Vereinbarung von Leistungssport und schulischer Ausbildung. Foto: picture alliance

Der Deutsche Olympische Sportbund hat der bisherigen NRW-Sportschule das Prädikat „Eliteschule des Sports“ verliehen. DOSB-Leistungssportvorstand Dr. Olaf Tabor sagt: „Die Eliteschulen sind ein wichtiger Baustein bei der Ausbildung des leistungssportlichen Nachwuchses in Deutschland. Hier eröffnen wir unseren Talenten die Chance auf bestmögliche sportliche Förderung in Kombination mit guter schulischer Bildung. Dem Land Nordrhein-Westfalen und der Sparkassen-Finanzgruppe als Förderern gilt unser ausdrücklicher Dank.“  

Die Goethe-Schule arbeitet bereits seit 2009 als NRW-Sportschule mit sportlich hochbegabten Kindern und Jugendlichen. Die Schule wird dabei von Lehrertrainerinnen in Handball und Leichtathletik sowie Athletiktrainern für die jungen Kaderathlet*innen und für die Arbeit mit Partnergrundschulen unterstützt. Jüngster Erfolg ist die Bronzemedaille bei den U17-Europameisterschaften der Handballerinnen in Montenegro: Mit Felina Menne, Frida Heimann und Lara Müller waren drei Goethe-Schülerinnen im Team.     

Auf der Feierstunde zur Aufnahme des Standortes Dortmund in den Kreis von bundesweit 43 Eliteschulen am Donnerstag freute sich die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Andrea Milz: „Die Verleihung des Prädikats „Eliteschule des Sports“ für die NRW-Sportschule Dortmund ist das Ergebnis herausragender erfolgreicher Arbeit bei der Förderung sportlicher Talente in Schule und Sport. Das Goethe-Gymnasium ermöglicht Sporttalenten den olympischen Traum zu verfolgen in den Schwerpunktsportarten Turnen weiblich, Handball, Leichtathletik, Schwimmen, Eiskunstlauf und Fußball.“  

Bundesweit werden an den Eliteschulen des Sports mehr als 11.500 Talente in olympischen -, paralympischen - und weiteren Sportarten gefördert. Die Eliteschulen ermöglichen den Talenten ihre leistungssportliche Karriere zu verfolgen und gleichzeitig einen qualifizierten Schulabschluss zu erlangen. Neben den Schulträgern ist die Sparkassen-Finanzgruppe langjähriger Unterstützer der Eliteschulen des Sports. Sebastian Junker, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Dortmund, zeigte sich erfreut, neben den vielen weiteren Engagements für die Region, nun auch eine Eliteschule des Sports im Geschäftsgebiet fördern zu können. „Wir sind stolz darauf, Teil dieses neuen Kapitels in der Geschichte des Goethe-Gymnasiums zu sein und die hiesigen Sporttalente auf Ihrem Weg an die Spitze zu unterstützen.“  

Gut vernetzt ist das Goethe-Gymnasium auch mit den erfolgreichen Sportvereinen der Schwerpunktsportarten. Die Vereine aus denen die meisten Schüler*innen kommen sind LGO (Leichtathletik) und SG Dortmund (Schwimmen), der KTV (Turnen) und BVB (Handball) und ERC Westfalen (Eiskunstlauf) gepaart mit dem Olympiastützpunkt Westfalen. Dessen Leiterin Julia Haemel sagte: „Mit der Auszeichnung des Goethe Gymnasiums als Eliteschule des Sports freuen wir uns neben den Eliteschulen des Sports an den Standorten Winterberg/Willingen und Bochum-Wattenscheid eine weitere Schule in Westfalen unterstützen zu können. Gemeinsam mit den Partnern möchten wir im Regionalteam den Standort in den nächsten Jahren bestmöglich weiterentwickeln.“   

Das Goethe-Gymnasium Dortmund und das zugehörige Sportinternat erhielten heute die offiziellen Schilder, die Sven Baumgarten (DOSB) im Namen des Steuerkreises 1 der Eliteschulen des Sports gemeinsam mit Sebastian Junker übergab. Schulleiter Christof Nattkemper betonte: “Nach 14 Jahren als NRW-Sportschule steigen wir damit von der Landes- in die Bundesliga der schulischen Talentförderung für den Spitzensport auf. Zu betonen ist dabei die breite Akzeptanz des Profilbausteins im Schulleben neben anderen, die nur als permanentes Gemeinschaftsprojekt und -aufgabe von Schüler*innen und Lehrern*innen funktioniert und dann spezielle Früchte trägt.”

(Quelle: DOSB)


  • Deutschlands 43 Eliteschulen des Sports ermöglichen die Vereinbarung von Leistungssport und schulischer Ausbildung. Foto: picture alliance
    Deutschlands 43 Eliteschulen des Sports ermöglichen die Vereinbarung von Leistungssport und schulischer Ausbildung. Foto: picture alliance