2. Phase im Projekt „Event-Inklusionsmanager*in im Sport“

Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt. Mehr Menschen mit Behinderungen eine Arbeitsstelle im Sport zu ermöglichen ist nur ein Ziel des Projekts „Event-Inklusionsmanager*in im Sport“, das nun in die zweite Phase geht.

Die Event-Inklusionsmanager*innen der 1. Phase und das Projektteam / Foto: DOSB/Kai Peters
Die Event-Inklusionsmanager*innen der 1. Phase und das Projektteam / Foto: DOSB/Kai Peters

Erneut erhalten zwölf Sportorganisationen die Chance mit der Finanzierung und Einstellung eines Event-Inklusionsmanagers, mehr inklusive Events im Sport zu etablieren und die Netzwerkarbeit zwischen dem Sport und Behinderten- und Selbsthilfeorganisationen zu intensivieren. Das Projekt des DOSB wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert. Insgesamt bekommen so 24 Menschen mit Schwerbehinderungen eine Arbeitsstelle in Sportorganisationen, jeweils für zwei Jahre und 30 Stunden pro Woche. Während der zweijährigen Förderungsphase entwickeln die Sportorganisationen eine Strategie zur nachhaltigen Sicherung dieser neuen Arbeitsplätze. 
„Das Projekt ‚Event-Inklusionsmanager*in im Sport‘ hat schon jetzt eine große Strahlkraft in die Sportlandschaft hinein entwickelt“, sagt Michaela Röhrbein, Vorständin Sportentwicklung im DOSB. „Ich habe die Event-Inklusionsmanager*innen der 1. Phase nicht nur als Expert*innen in eigener Sache, sondern auch als hochmotiviert und engagiert kennengelernt.“

Im Herbst 2023 nehmen zwölf weitere Event-Inklusionsmanager*innen („EVIs“) ihre Tätigkeit auf, in deren Rahmen sie künftig inklusive und barrierefreie Events im Sport organisieren. Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung von Vertreter*innen der arbeitgebenden Verbände und der Event-Inklusionsmanager*innen findet am 25. und 26. September in Frankfurt am Main statt.

Die Projekte der zweiten Phase werden gestaltet von: Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband, Bremer Fußball-Verband, Deutscher Badminton Verband, Deutscher Behindertensportverband, Deutscher Behindertensportverband mit Stiftung Pfennigparade, DJK-Sportverband mit DJK Sportverband Diözesanverband Köln, Deutscher Judo-Bund, Deutscher Turner-Bund mit dem Verein Deutsche Turnfeste, Landessportbund Sachsen-Anhalt, Landessportverband Baden-Württemberg mit dem Gehörlosen-Sportverein Karlsruhe, Snowboard Verband Deutschland und Special Olympics Deutschland. 

Im Jahr 2024 nehmen die Event-Inklusionsmanager*innen an der Qualifizierung „Eventmanagement im Sport - Gemeinsam.Barrierefrei.Erleben“ teil, die gemeinsam mit der Führungs-Akademie des DOSB entwickelt wurde und sowohl für die EVIs als auch weitere interessierte Personen offen ist. Die Teilnehmer*innen erlernen Sport-Events strategisch zu planen, durchzuführen und zu evaluieren, mit besonderem Fokus auf Barrierefreiheit und Inklusion.

Weitere Informationen gibt es hier: www.dosb.de/evi


  • Die Event-Inklusionsmanager*innen der 1. Phase und das Projektteam / Foto: DOSB/Kai Peters
    Die Event-Inklusionsmanager*innen der 1. Phase und das Projektteam / Foto: DOSB/Kai Peters