Aktionsbündnis Pro Bad tagt in Lünen

27.10.2011

Die bundesweite Initiative „Aktionsbündnis Pro Bad“ hat sich am vorigen Wochenende in Lünen zur Fachtagung „Gemeinsam Bäder gestalten und erhalten“ getroffen.

Schwimmbadbesuche sollen als Freizeitaktivität in den Mittelpunkt gerückt werden. Foto: picture-alliance

Das 2010 gegründete Aktionsbündnis – ein Zusammenschluss der wichtigsten Verbände des Bäderwesens und der Schwimm-Rettungsorganisationen unter der Federführung des Deutschen Schwimm-Verbands e.V. (DSV) – verfolgt dabei das Ziel, das „Kulturgut Schwimmbad“ als besonders förderungs- und erhaltenswerte Einrichtung für die Gesellschaft herauszustellen. Im Mittelpunkt stand die Frage nach möglichen Beiträgen des Aktionsbündnisses für die Gestaltung und Erhaltung einer ausgewogenen Bäderlandschaft.

„Mit dem Aktionsbündnis Pro Bad soll in erster Linie der Stellenwert der öffentlichen Bäder für die Sport- und Freizeitbedürfnisse der Bevölkerung, die Schwimmfähigkeit der Kinder und den Schwimmsport herausgestellt und verbessert werden“, sagte Christa Thiel, DSV-Präsidentin und DOSB-Vizepräsidentin Leistungssport. Außerdem gelte es, den Besuch von öffentlichen Bädern verstärkt als Freizeitaktivität in den Mittelpunkt zu rücken.

Neben Vertretern der Gründungsverbände DSV, Deutsche Gesellschaft für das Badewesen,  Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Bundesverband Deutscher Schwimmmeister und Internationale Akademie für Bäder-, Sport- und Freizeitbauten waren Fachexperten und mehr als 80 Teilnehmer aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, kommunalen Bäderbetrieben, dem Planungswesen des Bäderbaus, aus Schwimmvereinen und schwimmsporttreibenden Organisationen vertreten. Sie diskutierten in Workshops über die Schlüsselthemen „Weiterentwicklung der Bäderlandschaft“, „Künftiger Bäderbedarf“, „Modernisierung und Attraktiveren von Standardbädern“ und „Alternative Betreibermodelle“. Damit wolle Pro Bad einen Beitrag dazu leisten, dass trotz der Finanznöte der Kommunen eine möglichst ortsnahe Bäderlandschaft erhalten bleibe, hieß es.

(Quelle: DOSB-Presse, Ausgabe 43)


 
 

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