Politische Meinungsäußerungen bei Olympia?

DOSB-Präsident Alfons Hörmann äußert sich mit folgendem Statement für ein mögliches Erlauben von politischen Botschaften von Athlet*innen bei internationalen Events.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann; Foto: picture-alliance
DOSB-Präsident Alfons Hörmann; Foto: picture-alliance

"Grundsätzlich ist es immer wieder wichtig und auch notwendig, die Sinnhaftigkeit bestehender Regelwerke des autonomen Sports selbstkritisch zu hinterfragen. In der aktuellen Diskussion muss man sehr präzise trennen zwischen politischen Statements und der Unterstützung von grundsätzlichen Zielen wie der Einhaltung der Menschenrechte, die sogar in Verbandssatzungen oder auch der Olympischen Charta konkret benannt sind. Wenn Sportler*innen für die dort aufgeführten Werte offen und deutlich eintreten, ist das aus unserer Sicht positiv und somit völlig anders zu bewerten, als wenn die Bühne des Sports zur Aussendung politischer Botschaften jedweder Art genutzt und teilweise auch missbraucht wird. In beiden Fällen braucht es auch weiterhin klare Regeln, wann und wo Äußerungen Sinn machen und allseits zu akzeptieren sind. Von diesen klaren Spielregeln profitieren in erster Linie dann die Athlet*innen selbst, weil für alle klar wird, was wo und in welcher Form möglich ist."

(Quelle: DOSB)


  • DOSB-Präsident Alfons Hörmann; Foto: picture-alliance
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