Robert Marxen informierte NOK-Präsidium über Kuratorium Olympische Akademie

Über Schwerpunkte und Aktivitäten des Kuratoriums Olympische Akademie und Olympische Erziehung informierte Robert Marxen am zurückliegenden Freitag in Frankfurt das NOK Präsidium. Marxen ist seit 1984 Mitglied und seit 1999 Vorsitzender dieses elfköpfigen Gremiums.

 

 

 

"Wir wollen versuchen, die Werte olympischer Erziehung verstärkt in die Jugendarbeit der Verbände und in die Sportvereine zu transportieren", fasste Marxen ein Arbeitsziel ins Auge. Die meisten der seitherigen Initiativen des Gremiums beziehen sich allerdings auf den Bereich Schule und Hochschule, betont der an einem Studienseminar in Kaiserslautern für die Ausbildung von Sportlehrern zuständige Studiendirektor. Hier betrifft die Zusammenarbeit die sog. Kulturhoheit und Entscheidungsgewalt der Länder und die NOK-Initiativen werden von diesen dabei durchaus unterschiedlich gewürdigt.

 

 

 

"Bei Freistellungen für unsere Lehrerfortbildungen oder der Verteilung unserer Grundschulbroschüren könnte man sich in dem einen oder anderen Bundesland durchaus noch mehr Entgegenkommen vorstellen", formuliert Marxen vorsichtige Kritik an der gängigen Praxis mancher potentieller Olympiapartner in den Kultusverwaltungen, während er anderen uneingeschränkt Lob und Dank zollt.

 

 

 

Die Erstellung von Unterrichtsmaterialien für die Grundschulen und die Sekundarstufe I, die Entwicklung alter und neuer Unterrichts-Medien, die Durchführung von Lehrerfortbildungs- und Hochschulseminaren in Olympia und die Durchführung des vom IOC ausgeschriebenen Schülermalwettbewerbes sind zentrale Projekte des Kuratoriums Olympische Akademie und Erziehung.

 

 

 

Insbesondere die bevorstehenden Olympischen Winterspiele von Salt Lake City sind für das Kuratorium wiederum Veranlassung Unterrichtsmaterialien für alle Altersgruppen zu erstellen. Darüber hinaus hat das Kuratorium die Aufgabe übernommen, ein nationales Jugendlager für fünfzig deutsche Jugendliche aus den Wintersportverbänden durchzuführen. Einer von insgesamt zehn Arbeitskreisen des Kuratoriums hat dafür zusammen mit der Deutschen Sportjugend und den Jugendwarten der Wintersportverbände erste Planungen vorgenommen.


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