Die hochdynamische Ausbreitung der Coronavirus-Infektionen hat große Auswirkungen auf den organisierten Sport weltweit. Die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokio sind verschoben auf das Jahr 2021, ebenso die Fußball-Europameisterschaft. Viele Sportveranstaltungen fallen aus, Trainings- und Wettkampfbetrieb in den 90.000 Sportvereinen in Deutschland ist nicht mehr möglich.

Die Verlegung der Spiele hat die nötige Klarheit geschaffen, dass in diesem Sommer Olympia nicht stattfindet. Hiermit kommen zahlreiche Fragen auf Athlet*innen, Trainer*innen, Spitzenverbände und den DOSB zu. Die meisten können wir im Moment noch nicht beantworten: Fragen zur Qualifikation, zum Thema, wann normales Training wieder möglich ist, ebenso Fragen zu finanziellen Folgen. Wir prüfen alle Details und führen viele Gespräche mit allen wesentlichen Stakeholdern, um so zeitnah wie möglich Antworten geben zu können.

Auch zum gesamten Sporttreiben gibt es viele Fragen, auch was die wirtschaftlichen Auswirkungen für Verbände, Vereine und Athlet*innen betrifft. Der DOSB wirbt gemeinsam mit den Landessportbünden bei der Politik, den organisierten Sport mit seinen gesellschaftlichen Leistungen bei allen Maßnahmen zu einem Schutzschirm dringend mit zu berücksichtigen, um die Vielfalt von SPORTDEUTSCHLAND sicherzustellen.

Fragen und Antworten zum Coronavirus

Der Wettkampf- und Trainingsbetrieb ist mittlerweile komplett eingestellt. Ebenso finden keinerlei weitere Veranstaltungen mehr statt.  

Aktuell sollte prinzipiell nur getestet werden, wenn Kontakt mit nachweislich Erkrankten plus Symptome (allg. Infektanzeichen, insbesondere akute respiratorische Symptomatik) gegeben sind. Eine zweite zu berücksichtigende Konstellation sind Rückkehrende aus Risikogebieten, die Symptome (allg. Infektanzeichen, insbesondere akute respiratorische Symptomatik) aufweisen. Zuverlässigere Testergebnisse können nämlich nur bei symptomatisch Erkrankten gewonnen werden.  

Wir empfehlen eine häusliche Quarantäne für 14 Tage. Dies erscheint erforderlich, weil auch noch nicht symptomatische Patienten die Erreger hoch effektiv übertragen können. Wenn solche Athlet*innen oder auch Athlet*innen, die aus angrenzenden Regionen kommen, auch nur unspezifisch (leichte Infektzeichen, etc.) symptomatisch werden, ist eine umgehende Vorstellung bei einem Arzt mit infektiologischer Erfahrung unter Hinweis auf die Reiseanamnese angezeigt. Eine telefonische Kontaktaufnahme mit dem Arzt ist immer erforderlich, damit Schutzmaßahmen vor Betreten der Praxis ergriffen werden können. Prof. Wolfarth und die Verbandsärzt*innen unserer Spitzenverbände stehen bei Infektionen von Athlet*innen und Betreuer*innen als direkte Ansprechpartner zusätzlich zur Verfügung. Hierzu hat das RKI eine aktuelle Information für die Maßnahmen im Verdachtsfall veröffentlicht. Link: https://cdn.dosb.de/user_upload/Olympische_Spiele/Tokio_2020/Corona/Coronavirus_Massnahmen_Verdachtsfall_Infografik_DINA3_26022020.pdf

Informationen zum Coronavirus

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