ASPIRE Training Session im DOSB

„Inspirieren und inspiriert werden!“ – so lautete das Motto der fünften Training Session, die im Rahmen des ASPIRE Projekts am 30. und 31. Januar 2019 in Frankfurt stattfand.

Foto: DOSB/picture-alliance/Erhardt Szakacs
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Die Besonderheit der ASPIRE Training Session bestand darin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung die Teilnehmenden den Blick über die nationalen Grenzen hinweg erweitern und in einen übergreifenden Austausch gehen konnten – ganz im Sinne eines internationalen Projekts.

Das ASPIRE Projekt läuft seit Januar 2017 und wird im Rahmen des Erasmus+ Programms gefördert. Das Ziel des Projekts ist, Multiplikatoren aus Sportorganisationen für ihre Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund und insbesondere Geflüchteten mit neuen praktischen Tools auszurüsten. Dafür erstellten die ASPIRE Partnerorganisationen, darunter der DOSB mit dem Bundesprogramm „Integration durch Sport“, ein gemeinsames digitales Trainingsmodul, welches nun in der aktuellen Phase des Projekts im Rahmen von nationalen Training Sessions umgesetzt wird.

Die Projektverantwortlichen, Anna Strugovshchikova  aus dem DOSB und Lillemor Lindell aus Riksidrottsförbundet (Dachverband des Sports in Schweden), ergänzten diesen Ansatz indem sie die eigenen nationalen Veranstaltungen zusammenlegten und für die Integrationsverantwortlichen von nationaler und regionaler Ebene beider Länder einen fachlichen Dialog auf Augenhöhe auf der Grundlage der ASPIRE Erkenntnissen ermöglichten. Die Vertreterinnen und Vertreter der Sportverbände aus Deutschland und Schweden gestalteten jeweils gegenseitige Workshops und präsentierten eigene Programme und Projekte. Im Rahmen eines moderierten Austauschs reflektierten sie außerdem gemeinsam die eigene Arbeit und entwickelten neue Idee für die Zukunft. Einen vertieften Einblick erhielten die Teilnehmenden in die Arbeit der Deutschen Sportjugend (dsj).

Im Rahmen eines Vortrags zum Thema „Persönliche Herausforderungen der Geflüchteten“ von ICSSPE (ebenso ASPIRE Partnerorganisation) und der anschließenden Diskussion setzten sich die Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland und Schweden mit dem komplexen Thema Traumabewältigung auseinander.

In der Eröffnungsrede der Veranstaltung merkte Dr. Karin Fehres (DOSB-Vorstand Sportentwicklung) an: „Soziale Inklusion und insbesondere Integration ist eine internationale Aufgabe. In den letzten Jahren ist das sehr deutlich geworden. Das ASPIRE Projekt und vor allem diese Training Sessions haben einen großen Mehrwert, denn sie ermöglichen das Zusammenkommen von Praktikerinnen und Praktiker, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus verschiedenen Nationen wie Deutschland und Schweden. Dadurch beginnt das Projekt zu leben. Von der Theorie zur Praxis – genau das brauchen wir, um das komplexe Thema voranzutreiben.“

Das ASPIRE Projekt endet im Juni 2019. Alle Ergebnisse aus dem Projekt fließen in die Bildungsarbeit des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ und werden von der Projektverantwortlichen sowie von den Teilnehmenden der Training Session in unterschiedlichen Formaten an die IdS-Mitarbeitenden vermittelt.

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(Quelle: IDS)


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