Der Sport in der deutsch-israelischen Freundschaft verbindet

Der zweite Teil des „deutsch-israelischen young sports leaders program 2017“ in Israel wurde jetzt erfolgreich abgeschlossen.

Die Teilnehmer des Austauschs hatten viel Spaß beim Besuch in Israel. Foto: dsj
Die Teilnehmer des Austauschs hatten viel Spaß beim Besuch in Israel. Foto: dsj

Klagemauer und Falafel-Essen – auch das gehört zu einem Besuch in Israel. Im Mittelpunkt des zweiten Teils im deutsch-israelischen young sports leaders program 2017, einem Austauschprogramm für junge Engagierte im Sport, stand jedoch die Begegnung: Die Wiedersehensfreude war groß, als die deutschen Teilnehmenden vergangene Woche in Tel Aviv ankamen. Nachdem im Juni die israelische Gruppe zum dsj-Jugendevent in Berlin zu Gast war, folgte nun anlässlich der „Maccabiah 2017“, der jüdischen Weltspiele, die Rückbegegnung in Israel. Mit dem zweiteiligen Begegnungsprogramm möchte die dsj ihre deutsch-israelischen Beziehungen intensivieren und im Rahmen der internationalen Jugendarbeit einen Beitrag zu einer offenen Gesellschaft leisten möchte.

Rund um die jüdischen Weltspiele, die alle vier Jahre in der israelischen „Heimat“ als sportlicher Höhepunkt für alle jüdischen Sportlerinnen und Sportler ausgetragen werden, hatten die jungen Deutschen und Israelis die Chance, sich eine knappe Woche lang im sportlichen Umfeld zu begegnen und internationale Erfahrung zu sammeln. Die Zielstellung des Projekts ist klar, wie der dsj-Vorsitzende Jan Holze erläutert: „Dass sich die jungen Engagierten aus den Sportstrukturen gegenseitig besser kennenlernen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten erforschen und sich künftig selbst im Austausch engagieren, weil die deutsch-israelischen Beziehungen einen wichtigen Baustein unserer internationalen Arbeit darstellen.“ Holze war mit einer kleinen Delegation persönlich vor Ort, um Gespräche über die weitere Gestaltung der Partnerschaft mit den Freundinnen und Freunden von Maccabi Israel zu führen. Zur deutschen Abordnung zählte auch der zweite Vorsitzende der dsj, Benny Folkmann. Er sagt: „Die Teilnehmenden sollen durch das eigene Erlebnis und den interkulturellen Austausch vor Ort ein Verständnis für internationale Fragestellungen entwickeln und werden sich durch die Begeisterung künftig für den internationalen Austausch und eine offene und vielfältige Gesellschaft einsetzen.“

Auf dem Programm standen nachdenkliche Momente wie der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, informative Momente beim Besuch der Städte Jerusalem und Haifa sowie sportliche Momente beim Besuch der Eröffnungsfeier und der Makkabiade-Wettkämpfe. Neben Vorträgen und Diskussionsrunden kamen auch die informellen Momente, die Raum und Zeit zum Austausch gaben, nicht zu kurz. Etwa bei der Erkundung der Märkte von Tel Aviv oder am Strand. Ermöglicht wurden alle Aktivitäten durch die Förderung des Koordinierungszentrums Deutsch-Israelischer Jugendaustausch (ConAct) aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum.

Das Fazit der Teilnehmenden fiel eindeutig aus: Die Zeit war viel zu kurz, hat aber den Horizont erweitert, einmalige Einblicke ermöglicht und so viel Interesse geweckt, dass die nächsten Projekte bereits in Angriff genommen werden.

(Quelle: dsj)


  • Die Teilnehmer des Austauschs hatten viel Spaß beim Besuch in Israel. Foto: dsj
    Die Teilnehmer des Austauschs hatten viel Spaß beim Besuch in Israel. Foto: dsj

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