"Die Politik muss sportfähiger werden"

 

Der Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB), Manfred von Richthofen, hob in seinem Grußwort vor dem Plenum des CDU-Parteitages in Frankfurt

am Main die Leistungen des organisierten Sports für die Gesellschaft hervor und informierte die Delegierten über die am 10. April dieses Jahres gemeinsam mit dem Bundespräsidenten gestartete Kampagne "Sport tut Deutschland gut". Jahrelang – so von Richthofen – hätten sich die Vereine und Verbände selbst ermahnt, dass der Sport auf allen Ebenen politikfähiger werden müsse. Jetzt sei es an der Zeit, seitens des Sports gelegentlich von der Politik zu fordern, dass sie sportfähiger werden muss; und zwar deshalb, weil sonst große gesellschaftliche Potenziale nur ungenügend genutzt oder brach liegen bleiben würden.

Von Richthofen brachte in seiner Rede vor den Christdemokraten auch seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck, dass die CDU in ihrem umfangreichen Wahlprogramm den Sport nur in wenigen Zeilen erwähnt habe. Von Richthofen: "Hier hat man in einigen wichtigen Politikfeldern die Chance verpasst, den Sport mit seinen vielfältigen Möglichkeiten zur Stärkung und Förderung des Gemeinwohls angemessen zu positionieren."



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