DOSB-Experten beraten in Paraguay und Laos

Die beiden deutschen Sportexperten Herbert Swoboda und Günter Felbinger reisen im Herbst nach Südamerika und Asien. Sie führen in Paraguay und Laos im Auftrag des DOSB Kurzzeitprojekte zur Förderung der Sportbeziehungen mit beiden Ländern durch.

 

 

Ein kleiner Läufer passiert 2004 beim "Olympic Day Run" die Freundschaftsbrücke in Nongkhai. 4000 Läufer aus Thailand und 2000 aus Laos nahmen an der damals gemeinsam von NOKs beider Länder organisierten Veranstaltung teil.
Ein kleiner Läufer passiert 2004 beim "Olympic Day Run" die Freundschaftsbrücke in Nongkhai. 4000 Läufer aus Thailand und 2000 aus Laos nahmen an der damals gemeinsam von NOKs beider Länder organisierten Veranstaltung teil.

Die dafür bereit gestellten Mittel stammen vom Auswärtigen Amt, das sie im Rahmen seiner Auswärtigen Kulturpolitik bereit stellt.

Leichtathletik-Experte Herbert Swoboda (Mainz) legt den inhaltlichen Schwerpunkt auf die Ausbildung von Trainern und Multiplikatoren. Die Ausbildungsmaßnahmen sollen dezentral erfolgen und die Partner insbesondere auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vorbereiten. Swoboda will die südamerikanischen Partner dabei auch im Hinblick auf notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der leichtathletischen Infrastruktur beraten. Herbert Swoboda reist am 01. September für drei Wochen bis zum 23. September. Das Projekt erfolgt in enger Abstimmung mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband und den zuständigen Stellen in Paraguay. Herbert Swoboda war in den siebziger Jahren ein bekannter Zehnkämpfer und später Sportwissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Mehrfach gab er sein leichtathletisches und sportwissenschaftliches Fachwissen im Auftrag des deutschen Sports, des Auswärtigen Amtes und der GTZ an Sportfreunde in Ländern der dritten Welt weiter, so u.a. in jeweils vierjährigen Langzeitprojekten in Ägypten und Honduras. Bereits im Jahr 2005 war er in Paraguay und widmete sich zu dieser Zeit der Talententwicklung im leichtathletischen Wurfbereich.

Auch Günther Felbinger (Gemünden) ist noch bis zum 9. September als Leichtathletik-Berater im Einsatz. Dieser führte ihn am 15. August in das südostasiatische Laos, wo er Trainerfortbildungen durchführen wird. Felbinger, der an einer Schule für Gehörlose in Würzburg lehrt, besitzt umfangreiche Kenntnisse als Aktiver, Trainer und Betreuer in der Leichtathletik. So war er, anfangs unter der Leitung des heutigen DLV-Cheftrainers Jürgen Mallow im Landes-Leichtathletik-Verband Bayern für Hindernisläufer sowie Mittel- und Langstreckler zuständig und hat zahlreiche Aktive zu deutschen Meistertiteln geführt. Auch die Entwicklungsförderung im Sport ist für Felbinger kein unbekanntes Terrain, war er doch im Jahr 1992 bereits zu einer Trainer-Fortbildung in Bangladesh. Die Kurzzeitmaßnahme von Günther Felbinger wird vom Deutschen Olympischen Sportbund in enger Zusammenarbeit mit den nationalen Leichtathletik-Verbänden Deutschlands und Laos koordiniert. Finanzier der Maßnahme ist auch hier das Auswärtige Amt, das die Mittel im Rahmen der Auswärtigen Kulturpolitik zur Förderung der Zusammenarbeit mit Ländern der Dritten Welt zur Verfügung stellt.

 


  • Ein kleiner Läufer passiert 2004 beim "Olympic Day Run" die Freundschaftsbrücke in Nongkhai. 4000 Läufer aus Thailand und 2000 aus Laos nahmen an der damals gemeinsam von NOKs beider Länder organisierten Veranstaltung teil.
    Ein kleiner Läufer passiert 2004 beim "Olympic Day Run" die Freundschaftsbrücke in Nongkhai. 4000 Läufer aus Thailand und 2000 aus Laos nahmen an der damals gemeinsam von NOKs beider Länder organisierten Veranstaltung teil.

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