DSB-Kampagne "Sport tut Deutschland gut." vom Bundespräsidenten gestartet

"Der Sport ist ein aktiver Bestandteil unserer Gesellschaft. Seine Mitgestaltung des sozialen Miteinanders reicht weit über das sportliche Geschehen hinaus

und wirkt in unsere zwischenmenschlichen Beziehungen ebenso hinein wie in die Bildungs-, Arbeits- und Freizeitwelt und ist ein wichtiger Faktor der Gesundheitsförderung." Mit diesen Worten beginnt das Berliner Manifest des deutschen Sports, in dem die Ziele und Inhalte der neuen Gesellschaftskampagne des Deutschen Sportbundes (DSB) "Sport tut Deutschland gut." zusammengefasst sind. Den Startschuss zu dieser Kampagne gaben Bundespräsident Johannes Rau und der Präsident des Deutschen Sportbundes, Manfred von Richthofen, im Amtssitz des deutschen Staatsoberhauptes, dem Berliner Schloss Bellevue. Im Beisein namhafter Repräsentanten aus Politik, Sport und Wirtschaft über-nahm der Bundespräsident die Schirmherrschaft über die auf mindestens vier Jahre angelegte Kampagne, mit der die herausragende Rolle, die der Sport nicht nur für den einzelnen, sondern für die Gesellschaft insgesamt spielt, herausgestellt werden soll.

Bundespräsident Johannes Rau betonte in seiner Ansprache, dass der Sport unter anderem Generationen zusammenbringt und Zusammenhalt zwischen Jung und Alt stiftet. Rau sagte weiter: "Zusammenhalt, gutes Miteinander, Solidarität – das sind knappe Güter. Unser Land ist auf diese Güter angewiesen, damit das gesellschaftliche Klima menschenfreundlich bleibt. Man kann solchen Zusammenhalt nicht produzieren, wie ein Industrieprodukt, aber der Sport kann zu diesem guten Miteinander beitragen. Darum könnte man in der Sprache der Werbung sagen: ´Nie war er so wertvoll wie heute´." DSB-Präsident Manfred von Richthofen will den Sport nicht als "Reparaturwerkstatt für alle Übel dieser Zeit" verstanden wissen. Wohl aber als einen "dynamischen Ort des gesellschaftlichen Geschehens, an dem sich natürliche und menschliche Fähigkeiten etwa im Spiel entfalten, verbinden und verstärken können". Und das alles – so fügte der DSB-Präsident hinzu - "in freiwilliger Form".

Einer der Initiatoren der neuen Kampagne, der für den Breitensport verantwortliche DSB-Vizepräsident Prof. Dr. Peter Kapustin, nannte in Berlin die Schritte, mit denen die Kampagne bekannt gemacht werden soll. So werde in den nächsten Tagen die wohl größte Plakataktion, die es je in Deutschland, wenn nicht sogar in der Welt, gegeben hat, gestartet. Mit insgesamt 120.000 Großflächen und Citylight-Postern, bereitgestellt vom Fachverband Außenwerbung, will der DSB auf die Kampagne aufmerksam machen. Hinzu kommen Fernsehspots im ZDF, eine große Serie in der Bild am Sonntag, kostenlos geschaltete Zeitungsanzeigen und eine Kampagnenzeitung, die an alle 88.000 Turn- und Sportvereine geschickt wird. Als Botschafter für die Kampagne haben sich zwei erfolgreiche Wintersportler zur Verfügung gestellt: Monique Garbrecht-Enfeldt, Silbermedaillengewinnerin über 500 Meter im Eisschnelllauf in Salt Lake City, und der erfolgreichste Rodler aller Zeiten und dreifache Olympiasieger, Georg Hackl. Hackl: "Ich habe durch den Sport Dinge gelernt, die ich auf den Lebensalltag übertragen kann, zum Beispiel Zielstrebigkeit, Charakterfestigkeit und Fair Play." Zu den Förderern der neuen DSB-Kampagne zählen neben dem ZDF, der Bild am Sonntag und dem Fachverband Außenwerbung auch die Bundesregierung, die mit mehreren Ministerien und Institutionen als Partner beteiligt ist, sowie das Versicherungsunternehmen AXA, die Barmer Ersatzkasse und die Commerzbank.


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