Europäisches Jugend- und Sport-Forum 2007 in Bonn

“Welcome diversity - let´s move Europe”, lautete das Motto des Europäischen Jugend- und Sport-Forums 2007, dass vom 17. bis 22. Juni 2007 in Bonn stattfand.

Die Deutsche Sportjugend veranstaltete als Trägerorganisation zusammen mit ihren Kooperationspartnern, der ENGSO-Jugend (European Non-Governmental Sports Organisation), der ISCA (International Sport and Culture Association) und der Deutschen Turnerjugend, das nunmehr vierte European Youth and Sport Forum (kurz EYSF), das traditionell zur nationalen EU-Ratspräsidentschaft stattfindet. In den vergangenen Jahren hat es diese Foren bereits in Dänemark, Großbritannien und Finnland während der jeweiligen Ratspräsidentschaften gegeben. 

Mehr als 50 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 22 verschiedenen Ländern folgten der Einladung nach Bonn, um über Themen wie Diversity, Anti-Diskriminierung und soziale Integration in und durch Sport zu diskutieren. Die jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer repräsentierten unterschiedliche nationale und internationale Jugend- und/oder Sportorganisationen oder sind in die Anti-Diskriminierungsarbeit ihres Landes eingebunden, so dass sie über einen breiten Erfahrungsraum verfügten. Neben der Annäherung an die Thematik des diesjährigen Forums durch verschiedene Workshops, konnten sich die Teilnehmenden auch im Rahmen einer Exkursion zu einem Integrationsprojekt des lokalen Sportvereins SSF Bonn ein Bild über die Integrationsarbeit im deutschen Sport  machen. 

Um die Sportpolitik in Europa zu bewegen, erarbeiteten die Jugendlichen schließlich eine Deklaration mit Empfehlungen und best-practise-Beispielen für eine Weiterentwicklung der europäischen Sportpolitik, die am Donnerstag, 21. Juni 2007, u.a. an Vertreter der nationalen und internationalen Politik übergeben wurde. Zu diesem Anlass in Bonn begrüßt werden konnten Barbara Wurster vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) - zuständig für Europäische Jugendpolitik, Stephanie Schulte vom Bundeskanzleramt (in Vertretung der Integrationsbeauftragten Maria Böhmer), Andrzej Rogulski von der Europäischen Kommission und Irena Aradavoacei vom Europarat. Zudem waren die dsj als Trägerorganisation durch das Vorstandsmitglied Benny Folkmann und die Kooperationspartner ENGSO-Jugend durch Jan Holze und ISCA durch Mogens Kirkeby vertreten, um die Deklaration in Empfang zu nehmen. 

Neben Eigenmitteln der Veranstalter-Organisationen wurde das Europäische Jugend- und Sport-Forum im Rahmen der Kampagne „alle anders - alle gleich“ gefördert. „alle anders - alle gleich“ ist eine Jugendkampagne des Europarates. 49 Länder sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Damit sind Jugendliche aus ganz Europa Teil einer Bewegung für Vielfalt, Menschenrechte und Partizipation. Sie machen sich für den Aufbau offener, demokratischer Gesellschaften stark und treten gemeinsam gegen Diskriminierung und für ein friedliches Zusammenleben verschiedener Kulturen ein. In Deutschland läuft die Kampagne unter der Schirmherrschaft der Ministerin Ursula von der Leyen. Die Kampagnenaktivitäten werden vom Deutschen Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit (DNK) koordiniert und vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.



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