Freiwilligendienste im Sport erhalten zusätzliche Förderung vom Bund

Die Erfolgsgeschichte des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) im Sport setzt sich weiter fort: Zum 1. September begannen über eintausend junge Erwachsene ihr FSJ im Sport.

 

Freiwillige vor!
Freiwillige vor!

Vor der Aufnahme ihres Studiums oder dem Eintritt in das Berufsleben helfen sie ein Jahr lang in Sportvereinen und -verbänden, arbeiten mit Kindern und Jugendlichen und beweisen, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement gerade für die junge Generation ist. Durch das FSJ im Sport gelingt es, junge Menschen an Freiwilligkeit und soziale Verantwortung heranzuführen und sie am Aufbau einer menschlicheren Gesellschaft aktiv zu beteiligen.

 

BMFSFJ fördert vierhundert junge Freiwillige

Seit dem Abschluss des Modellprojektes im Herbst 2003 hat sich das FSJ im Sport qualitativ wie quantitativ weiterentwickelt. Die Deutsche Sportjugend (dsj), die den Jugendfreiwilligendienst koordiniert und begleitet, sieht es als große Anerkennung ihrer Arbeit an, dass das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) von Herbst 2006 an die Förderung für das FSJ im Sport im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht hat und nun vierhundert junge Freiwillige fördert. Auf dem Hintergrund eines insgesamt fast stagnierenden FSJ-Haushaltes ist dies als großer Erfolg zu werten, zumal die weiteren sechshundert FSJ-Plätze im Sport durch das Bundesamt für Zivildienst bezuschusst werden.

 

GÜF bringen Kinder- und Jugendarbeit in Schwung

Seit Mai 2005 beteiligt sich die Deutsche Sportjugend gemeinsam mit ihren Mitgliedsorganisationen am Bundesmodellprogramm Generationsübergreifende Freiwilligendienste mit dem Projekt GÜF im Sport. Nachdem sich bereits seit über fünf Jahren junge Menschen erfolgreich im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres im Sport engagieren, haben nun Menschen jeden Alters die Chance, ein institutionalisiertes freiwilliges Engagement in den Strukturen des Sports zu absolvieren. 120 Freiwillige sind derzeit in über 80 Einsatzstellen in sieben Bundesländern aktiv. Die sogenannten GÜFler im Alter von 18 bis 80 Jahren bringen dort insbesondere die Kinder- und Jugendarbeit in Schwung und unterstützen diverse Vereinsprojekte.

 

GÜF Freiwilligenplatzzahlen auf 250 erhöht

Am Bundesmodellprogramm nehmen insgesamt etwa 50 weitere Träger aus den Bereichen Wohlfahrtspflege, Feuerwehr, Kultur etc. teil. Bislang wurde die Sportjugend mit 100 Förderplätzen berücksichtigt und konnte diese bereits Ende letzten Jahres zu über 100 % besetzten. Das BMFSFJ, das das Bundesmodellprogramm betreut, hat nun dem Antrag der dsj stattgegeben und die geförderten Freiwilligenplatzzahlen von 100 auf 250 Plätze angehoben.

 

„Die Erhöhung der Freiwilligenplätze im Sport zeigt, dass wir mit unseren Projekten auf dem richtigen Weg sind“, so Tina Brinkmann, die für den dsj-Vorstand das Thema Freiwilligendienste betreut. „Der Ausbau des FSJ im Sport wird nun mit neuem Elan weitergehen können, und durch die neuen Plätze im GÜF können die beteiligten Landessportjugend-Organisationen ihr Freiwilligendienstangebot ebenfalls weiter ausbauen. Gleichzeitig bietet sich den übrigen Mitgliedsorganisationen der dsj die Chance, sich ab dem 2. Projektjahr ebenfalls am GÜF im Sport zu beteiligen.“


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