Gelungener Auftakt für das European Games Team Deutschland

Das European Games Team Deutschland hat am ersten Tag der 2. Europaspiele in Minsk zweimal Bronze gewonnen. Luftpistolenschützen und Judoka sorgten damit für einen gelungenen Auftakt.

Die erste gemeinsame Medaille: Die Eheleute Sandra und Christian Reitz werden Dritte hinter den Mixed-Paaren aus Russland (Mitte) und Serbien (Foto: DOSB)
Die erste gemeinsame Medaille: Die Eheleute Sandra und Christian Reitz werden Dritte hinter den Mixed-Paaren aus Russland (Mitte) und Serbien (Foto: DOSB)

Ehepaar Reitz gewinnt die erste Medaille 

Das schießende Ehepaar Sandra und Christian Reitz gewann als Mixed mit der Luftpistole Bronze. "Eine Medaille - das war unser Ziel", sagte Christian. Der Olympiasieger von Rio 2016, der mit der Schnellfeuerpistole auch schon bei der Premiere der Europaspiele 2015 in Baku gewonnen hatte, ist zwar den Erfolg gewöhnt. Aber "Mixed ist etwas Besonderes - vor allem mit der eigenen Frau", sagte er. Vor vier Jahren in Baku hatte er nach Gold mit der Schnellfeuerpistole auch diesen Wettbewerb schon gewonnen - damals mit Kollegin Monika Karsch. 

Dass der Gemahl der erfolgreichere und bessere Schütze ist, räumte auch Sandra Reitz ein. Im Training denke sie manchmal mit Blick auf den Partner "Zehn, Zehn, Zehn - nun hör doch mal auf". Und doch ergänzen sich die Beiden offensichtlich bestens.  So steigerten sie sich im Wettkampf, der holprig begonnen habe, "etwas schlampig im Abzug", wie Christian Reitz sagte. Aber im letzten Duell mit den Gegnern aus dem Gastgeberland Weißrussland lief es bestens. "Wir haben verdient gewonnen", sagten beide. 

Nachrückerin gewinnt Judo-Bronze

Am Anfang der Woche wusste sie noch gar nicht, dass sie in Minsk starten würde. Am Samstag gewann Judoka Pauline Starke bei den European Games als Nachrückerin und Jüngste im Judo-Team gleich zwei Bronzemedaillen. Neben  der Medaille bei den Europaspielen sicherte sie sich auch gleich EM-Bronze, weil der Verband das Turnier zugleich als Europameisterschaft wertet.

Kein Happy-End für Bogenschützinnen 

Nach all dem Durcheinander mit viel zu spät entreffendem Material haben die deutschen Bogenschützinnen kein Happy-End in Minsk erlebt. Das Recurve-Team konnte zwar endlich mit eigenen Bogen schießen und erreichte das Match um Bronze. Doch mit einer Medaille konnten sich Lisa Unruh, Michelle Kroppen und Elena Richter nicht für den Stress der letzten Tage entschädigen.

Trotz guter Leistung unterlag das Team knapp nach Shootout der Mannschaft aus Dänemark. Der Blick geht aber schon nach vorne: „Wir haben jetzt erstmal zwei Tage Training, und dann geht es in die Einzelmatches“, sagte Fahnenträgerin Unruh.

Zwei Boxer eine Runde weiter

Nach dem guten Auftakt der Boxer kamen zwei weitere deutsche Kämpfer eine Runde weiter. Hamsat Shadalov (bis 60 Kilo) und Abdulrahman Abu-Lubdeh (81 Kilo) siegten, während Magomed Schachidov (69 Kilo) und Arhur Beck (75) jeweils knapp 2:3 unterlagen.

Basketball-Team siegt weiter 

Die deutschen 3:3-Basketballspielerinnen haben da weitergemacht, wo sie am frühen Freitag ins Turnier von Minsk gestartet waren. Nach dem souveränen Auftaktsieg gewann die junge deutsche Mannschaft in der Vorrunde auch gegen Ungarn (19:9) und die Tschechinnen (21:14). Satou Sabally (21), Sonja Greinacher (26), Svenja Brunckhorst (27) und Ama Degbeon haben offensichtlich weiterhin Spaß in Minsk. 

Radfahrerinnen unterliegen im Massensprint 

Lange gehörte Hannah Ludwig zu einer Dreier-Spitzengruppe des Straßenrennens über 120 Kilometer auf dem Rundkurs in der Minsker Innenstadt. Doch in der vorletzten Runde wurden die Führenden eingeholt, und im Spurt des ganzen Feldes wurde sie 54. Liane Lippert landete als Beste auf Rang 7, Clara Kloppenburg wurde 26., Romy Caspers 37.  

Polen ist Gastgeber der 3. European Games 

Die 3. European Games finden im Jahr 2023 in Polen statt. Das hat die Generalversammlung der Europäischen Olympischen Komitees (EOC) an diesem Samstag in Minsk beschlossen. 

(Quelle DOSB)


  • Die erste gemeinsame Medaille: Die Eheleute Sandra und Christian Reitz werden Dritte hinter den Mixed-Paaren aus Russland (Mitte) und Serbien (Foto: DOSB)

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