Hockey-Regeländerungs-Vorschlag fand wenig Zuspruch

Die beim Vier-Nationen-Turnier "Hamburg Masters 2002" (14.-16.06.2002) erprobte Regeländerung findet wenig Zustimmung

"Feldhandball mit Hockeyschlägern"

Eine beim Vier-Nationen-Turnier "Hamburg Masters 2002" am zurückliegenden Wochenende (14.-16.06.2002) erprobte Regeländerung findet offensichtlich wenig Zustimmung bei Aktiven und Verantwortlichen des Deutschen Hockey-Bundes (DHB).

 

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Hockey, dem offiziellen Organ des DHB ist in einem Kommentar von Redaktionsmitarbeiter Karsten Lehmann von einer "schönen Kopfgeburt" die Rede, die von der Praxis "entlarvt" worden sei.

 

Die Regel, die in Hamburg auf Vorschlag des Regelkomitees des Internationalen Hockeybundes (FIHT) erprobt worden war, sieht vor, dass sich nur noch acht Spieler der verteidigenden Mannschaft, inklusive des Torwarts im eigenen Viertel befinden würfen. Es sollte dadurch zu einer Entzerrung des Geschehens vor dem Schusskreis, zu attraktiverem Spiel und zu mehr Toren kommen. Mehr Tore fielen zwar tatsächlich, aber wohl u.a. zu Lasten des kreativen Mittelfeld-Spiels. Die deutlichsten Worte fand Schiedsrichterwart Claude Seidler, der von "Feldhandball mit Hockeyschlägern" sprach.

 

 



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