IOC-Mitglied Baar erwartet Zielgrößen für Olympische Kernsportarten

Die gestern vermeldeten Bemühungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), die Teilnehmerzahlen bei Olympischen Spielen konstant zu halten, gehen möglicherweise künftig auch zu Lasten olympischer Kernsportarten.

 

 

 

Wie IOC-Mitglied Dr. Roland Baar in der Präsidiumssitzung am 14.09.2001 in Stuttgart berichtete, befindet sich die IOC-Programmkommission in dem Dilemma trotz der beschlossenen Selbstbescheidung neuen Sportarten und Disziplinen, die die Anforderungskriterien erfüllen, auch im Sinne einer Modernisierung der Veranstaltung, den Zugang zu den Spielen zu gewähren.

 

 

 

Offensichtlich ist man im IOC, so äußerte Baar, nun geneigt, dafür Abstriche bei den olympischen Traditionssportarten in Kauf zu nehmen.

 

 

 

"Die Diskussion weist sicher über die jetzt verkündeten Beschlüsse und über die Olympischen Spiele 2004 hinaus", sagte Baar, "aber mit der Vorgabe von Zielgrößen sind in Zukunft wohl auch Einschränkungen für Sportarten wie Leichtathletik und Schwimmen zu erwarten".

 

 

 

Bei den Olympischen Spielen des Jahres 2000 in Sydney hatten Leichtathleten (71) und Schwimmer (43) zum Beispiel zusammen ca. ein Viertel der deutschen Olympiamannschaft gestellt, die mit 443 Athletinnen und Athleten insgesamt 26 Sommersportverbände repräsentierte.

 

 

 

 

 

 


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