Kinderleichtathletik Event Mini-Atletismo nun auch in Chile

Zur  letzten Kurzzeitmaßnahme im Rahmen der Förderung des Sports in den Ländern der Dritten Welt in diesem Jahr  bricht der Entwicklungsexperte Björn Wangemann von Montevideo, Uruguay aus noch vor Weihnachten nach Chile auf. Dort wird er in einem Kurzseminar in der Hauptstadt Santiago Sportlehrer und Trainer in die Organisation des Spielleichtathletik Events Mini-Atletismo  einführen. Im Rahmen des gleichen Projekts sollen im März 2007 zwei weitere Seminare von Wangemann in einer nördlichen und einer südlichen Region Chiles veranstaltet werden.

Björn Wangemann, der zurzeit in Uruguay im Auftrag des DOSB ein Langzeitprojekt in der Leichtathletik leitet, hat diesen Event nicht nur in seinem Einsatzland Uruguay selbst, sondern auch in anderen Ländern Südamerikas populär gemacht. So führten ihn entsprechende Kurzzeitprojekte in der Vergangenheit bereits nach Ecuador und Bolivien. Für den Internationalen Leichtathletik-Verband IAAF war er in Sachen Mini-Atletismo auch in Brasilien unterwegs.

„Mini-Atletismo ist inzwischen in Südamerika zu einem attraktiven und gefragten  Renner geworden. Auch in dieser Region der Welt hat die Leichtathletik insbesondere in den Schulen gegenüber anderen Sportarten an Stellenwert und Attraktivität verloren.  Mini-Atletismo bietet eine Möglichkeit für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren, die Leichtathletik als  spielerischen aber auch wettkampfbetonten  Mannschaftsevent zu erleben. Besonders populär ist auch die Herstellung der benötigten Sportgeräte durch Sportlehrer und Schüler  aus Abfallprodukten, die in besonderen Workshops oder auch im Rahmen des schulischen Werkunterrichts angefertigt und mit bunten Farben verschönert werden.“

Seit dem Beginn des DOSB Projekts im September 2004 wurden an uruguayischen Schulen schon über 100 dieser Events durchgeführt.  Neben der Publikation eines Eventmanuals arbeitet Wangemann mit seinen lokalen Mitarbeitern zurzeit an einer CD als einfache Anleitung zur Herstellung der Geräte. Damit sollen alle Schulen des Landes erreicht werden.

Sowohl das Langzeitprojekt in Uruguay als auch das Kurzzeitprojekt in Chile werden im Rahmen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik des Auswärtigen Amts in Berlin finanziert.

 


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