Kooperationsvereinbarung zwischen SOD und DTB

Im Rahmen der Turn-WM Stuttgart 2019 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Deutschen Turner-Bund (DTB), der Deutschen Turnerjugend (DTJ) und Special Olympics Deutschland (SOD) geschlossen.

Christiane Krajewski, Präsidentin Special Olympics Deutschland, Dr. Alfons Hölzl, Präsident des Deutschen Turner-Bundes, und Wiebke Glischinski, Vorsitzende der Deutschen Turnerjugend, nach der Unterzeichnung der Vereinbarung. Foto:Stuttgart2019/Bodemer
Christiane Krajewski, Präsidentin Special Olympics Deutschland, Dr. Alfons Hölzl, Präsident des Deutschen Turner-Bundes, und Wiebke Glischinski, Vorsitzende der Deutschen Turnerjugend, nach der Unterzeichnung der Vereinbarung. Foto:Stuttgart2019/Bodemer

Die Vereinbarung trägt die Unterschriften von DTB-Präsident Dr. Alfons Hölzl, der DTJ-Vorsitzenden Wiebke Glischinski und SOD-Präsidentin Christiane Krajewski.

„Wir freuen uns sehr, mit dem DTB und der DTJ die Zusammenarbeit hinsichtlich der Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung schon im Kindesalter voranzubringen und insgesamt weiter zu intensivieren“, sagt SOD-Präsidentin Christiane Krajewski. „Damit haben wir starke Partner an unserer Seite, von deren Erfahrung wir profitieren und für die wir unsere Kompetenzen im inklusiven Sport einbringen können. Die Vielfalt der Bewegungsangebote, die es so nur im DTB gibt, und die schon laufende Zusammenarbeit in der Regionalliga Inklusion bieten beste Voraussetzungen, um Menschen mit geistiger Behinderung den Zugang zum Sporttreiben im Verein zu erleichtern.“

In der Vereinbarung geht es u.a. um die verstärkte Zusammenarbeit in den Themenfeldern Offensive Kinderturnen, Regionalliga Inklusion, Großveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehören auch Maßnahmen innerhalb der Projekte „J.E.D.I. – jung.engagiert.dynamisch.inkludiert“, gefördert durch den Kinder und Jugendplan des Bundes (DTJ) und „Wir gehören dazu – Menschen mit geistiger Behinderung im Sportverein“, gefördert durch die Aktion Mensch Stiftung (SOD).

DTB-Präsident Dr. Alfons Hölzl: „Für den Deutschen Turner-Bund ist Inklusion ein wichtiges Thema. Es geht darum, allen Kindern und Jugendlichen, egal ob mit oder ohne Behinderung, den Zugang zu den Bewegungsangeboten der Vereine und damit des Verbandes zu ermöglichen. Special Olympics Deutschland kennen wir aus der bisherigen projektbezogenen Zusammenarbeit als kompetenten Partner für das Sporttreiben von Menschen mit geistiger Behinderung und für die Entwicklung des inklusiven Sports. Mit der heute unterzeichneten Kooperation gehen wir einen weiteren Schritt, um dem gemeinsamen Ziel der Inklusion im Sport näher zu kommen.“

DTB/DTJ und SOD arbeiten bereits erfolgreich beim Projekt Offensive Kinderturnen und dem Teilprojekt Regionalliga Inklusion zusammen, auch auf der Ebene der Landesverbände gibt es gute Erfahrungen projektbezogener Kooperationen. In diesem Jahr fanden in Nordrhein-Westfalen erstmals ein Landesturnfest und Landesspiele von Special Olympics gemeinsam statt. Jetzt gehe es darum, so Christiane Krajewski, die gemeinsamen Kompetenzen intensiv zu nutzen, um mehr Menschen mit geistiger Behinderung die Teilhabe am organisierten Sport zu ermöglichen. Dazu geeignet seien die SOD-Großprojekte der nächsten Jahre. Neben dem Projekt „Wir gehören dazu – Menschen mit geistiger Behinderung im Sportverein“ biete auch die Initiative „170 Nationen – 170 inklusive Kommunen“ im Vorfeld der Special Olympics World Games Berlin 2023 dafür viele Möglichkeiten.

Tatjana Raible, Special Olympics Athletin und Athletensprecherin des Landesverbandes Baden-Württemberg, traf beim Pressegespräch auf Persönlichkeiten, die sich für das Kinderturnen und Inklusion einsetzen. „Bei einer Turn-Weltmeisterschaft war ich noch nie, aber ich kenne Turnen aus meiner Region. Ich finde es gut, dass die Verbände zusammenarbeiten“, sagte die erfolgreiche Reiterin. „Heute habe ich Kim Bui kennengelernt, die auch Athletensprecherin ist, beim Turn-Team der Frauen. Und Samuel Koch, den Botschafter für das Kinderturnen. Für uns drei ist der Sport ganz wichtig im Leben, egal, ob mit oder ohne Behinderung. Kim ist sehr nett, sie hat mich zum Turnfest 2021 nach Leipzig eingeladen – mit oder ohne Pferd…“

Hintergrund Regionalliga Inklusion

Die Regionalliga Inklusion ist ein Teilprojekt der Offensive Kinderturnen und wird gefördert durch die Aktion Mensch Stiftung und die Deutsche Kinderturn-Stiftung. Über einen Zeitraum von fünf Jahren sind ausgebildete regionale Inklusionscoaches im Einsatz, um Netzwerke zwischen Vereinen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kindergärten, Schulen, Flüchtlingseinrichtungen, und weiteren Organisationen zu initiieren und zu begleiten. SOD ist Partner des Projekts, eine Projektmitarbeiterin hat ihren Arbeitsplatz in der SOD-Bundesgeschäftsstelle. 

(Quelle: SOD)


  • Christiane Krajewski, Präsidentin Special Olympics Deutschland, Dr. Alfons Hölzl, Präsident des Deutschen Turner-Bundes, und Wiebke Glischinski, Vorsitzende der Deutschen Turnerjugend, nach der Unterzeichnung der Vereinbarung. Foto:Stuttgart2019/Bodemer
    Christiane Krajewski, Präsidentin Special Olympics Deutschland, Dr. Alfons Hölzl, Präsident des Deutschen Turner-Bundes, und Wiebke Glischinski, Vorsitzende der Deutschen Turnerjugend, nach der Unterzeichnung der Vereinbarung. Foto:Stuttgart2019/Bodeme

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