Länder müssen Stiftungsbeitrag konkretisieren

 

"Bei der bevorstehenden Sportministerkonferenz in Saarbrücken müssen die Länder endgültig ihre Zustimmung zu einem Stiftungsbeitrag für die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA)

geben, denn bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, die kaum weiterhilft." Dies betonte die Vorsitzende der Sportministerkonferenz der Länder (SMK), die saarländische Innen- und Sportministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, anlässlich eines Meinungsaustausches mit NOK-Präsident Walther Tröger in Frankfurt am Main, bei dem sich beide übereinstimmend für eine baldige Gründung dieser Agentur aussprachen. Die Errichtung der NADA dürfe auch nicht an der schwierigen Akquisition von Stiftungsmitteln aus der Wirtschaft scheitern.

Übereinstimmung herrschte unter den Gesprächspartnern auch über die Frage, dass zunächst die Möglichkeiten des bestehenden Arzneimittelgesetzes konsequent ausgeschöpft werden müssten, bevor entschieden werden könne, ob ein Anti-Doping-Gesetz wirklich notwendig sei. Hier dürfe es keinen Schnellschuss geben, betonte die SMK-Vorsitzende, "denn eine weitergehende gesetzliche Regelung erfordert eine umfassende Analyse der gegenwärtigen Situation, und die liegt bisher nicht vor".

Weitere Themen des Gesprächs in der Frankfurter NOK-Zentrale waren die Bewerbung Deutschlands um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2012 und der Stand der Vorbereitungen auf die Olympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City. In diesem Zusammenhang erklärte Annegret Kramp-Karrenbauer, dass sie im kommenden Jahr die Paralympischen Winterspiele in Salt Lake City besuchen werde und damit auch ein Zeichen in Richtung Behindertensport setzen wolle.


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