NOK-Präsident Tröger empfing Stellungnahme des Aktionsbündnis "Hände weg von den Rheinauen"

Bei einer Kundgebung vor der NOK-Geschäftsstelle in Frankfurt äußerte NOK-Präsident Tröger die Hoffnung, dass eine für alle Seiten akzeptable Lösung gefunden wird.

Demonstranten kritisierten Standortplanungen für das Olympische Dorf

Etwa 70 Vertreter des Aktionsbündnisses "Hände weg von den Rheinauen" haben heute vor der NOK-Geschäftsstelle in Frankfurt gegen Standortwahl und Einzelplanungen für das Olympische Dorf und Sportanlagen im linksrheinischen Düsseldorf protestiert. Düsseldorf ist neben Frankfurt/Main, Hamburg, Leipzig und Stuttgart einer von fünf deutschen Bewerbern für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012.

 

"Das Aktionsbündnis lehnt nicht die Düsseldorfer Olympiabewerbung als solche, wohl aber entschieden die Planungen für das Olympische Dorf ab", erklärte der 1. Vorsitzende des Bürgervereins Lörick, Heinz Jürgens, für das Aktionsbündnis.

 

Für das NOK nahmen Präsident Walther Tröger und Generalsekretär Heiner Henze die Stellungnahmen entgegen. Tröger äußerte im Grundsatz Verständnis für das Anliegen der mit fünf Traktoren und zwei Reisebussen angereisten Demonstranten, ihre Interessen auch öffentlich zu vertreten, wies aber auch darauf hin, dass Olympische Spiele in dichtbesiedelten Räumen Kompromisse erforderlich machen.

 

Eine inhaltliche Stellungnahme wollte Tröger zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abgeben. Er befürwortete die laufenden Werkstattgespräche zwischen Stadt und Aktionsbündnis und stellte Gespräche im Rahmen der Tätigkeit der Evaluierungskommission des NOK in den Bewerberregionen in Aussicht, um eine für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden.

 

 

 



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