Solidarität des Sports mit den Hochwasser-Opfern

 

"Wenn es um kurzfristige Hilfe und mittel- und langfristige Unterstützung geht, dann haben die persönlichen Schicksale und Existenzgefährdungen der Men-schen

absoluten Vorrang und verdienen die uneingeschränkte Solidarität des organisierten Sports. Doch insgesamt gesehen müssen wir auch den sportlichen Aufbau Ost als zum Teil dramatisch beeinträchtigt betrachten, und das gehört ebenso auf die politische Tagesordnung."

Mit diesen Worten kommentierte Manfred von Richthofen, der Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB), die Situation in den Hochwassergebieten der ostdeutschen Bundesländer und machte gleichzeitig klar, dass man in dem Zusammenhang natürlich auch die betroffenen Regionen in Bayern nicht vergessen dürfe.

Der DSB-Präsident wies darauf hin, dass bereits die bisher bewiesene Spendenbereitschaft prominenter Sportgrößen und die spontan gefassten Pläne von Benefiz-Veranstaltungen von Vereinen und Verbänden deutliche Signale für den Schulterschluss der großen Sportfamilie in einer besonders prekären Situation seien, was durch ungezählte Einzelaktionen praktizierter Hilfeleistung weiter ausgebaut werde.

In einer Spenden-Gemeinschaftsaktion werden darüber hinaus der Deutsche Sportbund und die Landessportbünde in den nächsten Tagen ein weiteres Zeichen sportlicher Solidarität dort setzen, wo Hilfe besonders dringend gebraucht wird.

"Doch die Selbsthilfe des Sports hat Grenzen", so von Richthofen, "und mit Blick auf das Ausmaß der Katastrophe und das Verschwinden weiter Teile der sportlichen Infrastruktur in vielen Regionen dürfen die öffentlichen Hände auch hier nicht aus ihrer Verantwortung entlassen werden."

Sein Appell richtet sich an Bund, Länder und Kommunen, in ihren Planungen und Weichenstellungen zur programmatischen Neuorientierung die sportlichen Belange nicht zu vergessen. "Denn schließlich steht das florierende Vereinsleben für ein gutes Stück Lebensqualität von Millionen von Menschen", sagte der DSB-Präsident auch hinsichtlich neuer Prioritäten etwa für den "Goldenen Plan Ost".



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