Wettbewerb für Badbetreiber ausgelobt

Ab sofort können sich Betreiber von öffentlichen Schwimmbädern um den „Public Value Award für das öffentliche Bad 2018“ bewerben.

Das Freibad in Hänigsen, das im Jahr 2016 den ersten Platz in der Kategorie Freibäder erzielte, ist das Zentrum der Ortsgemeinschaft im Sommer. Foto: Freibad Hänigsen
Das Freibad in Hänigsen, das im Jahr 2016 den ersten Platz in der Kategorie Freibäder erzielte, ist das Zentrum der Ortsgemeinschaft im Sommer. Foto: Freibad Hänigsen

Mit diesem, nun schon zum 5. Mal ausgelobten Wettbewerb will die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V. (DGfdB), Essen, den Beitrag von in der Regel kommunal geführten Hallen- und Freibädern für das Gemeinwohl (Public Value) würdigen und ihnen politisch den Rücken stärken. „Gemeinwohl gewinnt!“ heißt es also; potenzielle Preisträger zeichnen sich durch das „Aktivsein für die ganze Gesellschaft“ aus. Gemäß dieses Wettbewerbsmottos werden Bäder prämiert, die über die Grundversorgung zu geringstmöglichen Mitteln hinaus zur Erhaltung und Steigerung von Lebensqualität in ihrer Stadt oder Gemeinde beitragen.

Zwei Kategorien: Hallen-, Kombi- und Freizeitbäder sowie Freibäder

Der Wettbewerb wird in zwei Kategorien durchgeführt: für Hallen-, Kombi- und Freizeitbäder sowie für Freibäder. Bewerben können sich alle Schwimmbäder in Deutschland, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und von der öffentlichen Hand direkt oder indirekt mitfinanziert werden. Die Organisationsform des Betriebs – ob Eigenbetrieb, GmbH oder Verein – ist dabei unerheblich.

Teilnahme ab sofort möglich

Die Bewerbung, die online erfolgen muss, ist ab sofort möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 23. Mai 2018. Die Gewinner werden im Juli benachrichtigt.

Die Jury findet unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Timo Meynhardt, Center for Leadership and Values in Society, Universität St. Gallen, und Inhaber des Dr. Arend Oetker Chair of Business Psychology and Leadership, HHL Leipzig, statt. Kompetenz aus unterschiedlichen Bereichen rund um das öffentliche Bad bringen zudem Fachjuroren aus dem Bäderbetrieb, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), dem Deutschen Städtetag, der Architektur, der Technische Gebäudeausrüstung, den Medien sowie zwei Preisträger des letzten Wettbewerbs ein.

Preise und Vorteile

Der undotierte Preis ist eine Auszeichnung, die den prämierten Badbetreiber in seiner eigenen Außendarstellung, seiner internen Kommunikation, bei Badegästen und in den Medien unterstützt. Als „Oscar der Schwimmbäder“ trägt er zur Wahrnehmung und Wertschätzung im lokalen Umfeld bei.

Dazu erhalten die Preisträger nicht nur eine Award-Skulptur mit Gravur sowie eine Urkunde und eine Plakette, sondern auch ei-ne Plattform zu Eigendarstellung auf der Fachmesse interbad in Stuttgart im Herbst 2018 und eine mediale Begleitung durch die DGfdB. Eine ausführliche Berichterstattung erfolgt in der Fachzeitschrift „AB Archiv des Badewesens“. Schließlich können die Preisträger mit dem Signet „Ausgezeichnet mit dem Public Value Award für das öffentliche Bad“ für ihr Bad im besten, ideellen Sinne werben.

Opens external link in new windowWeitere Informationen und die Online-Fragebogen >>>

(Quelle: DGfdB)


  • Das Freibad in Hänigsen, das im Jahr 2016 den ersten Platz in der Kategorie Freibäder erzielte, ist das Zentrum der Ortsgemeinschaft im Sommer. Foto: Freibad Hänigsen
    Freibad Haenigsen DGfdB

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