Wie unparteiisch sind die Unparteiischen?

Ganz gleich ob Finale der Fußball-Bundesliga oder Fußball-WM. Auf ihnen lastet ein enormer Druck. Eine Veranstaltung am DOI widmet sich der Rolle des Schiedsrichters im Sport.

Podiumsdiskussion am Deutschen Olympischen Institut (DOI) in Berlin

Am kommenden Wochenende gilt ihnen wieder das besondere Augenmerk. Wenn die Fußball-Bundesliga ihrem großen Finale entgegenstrebt, lastet enormer Druck nicht nur auf den Spielern der drei Meisterschaftsaspiranten aus Dortmund, Leverkusen und München, sondern auch auf den Schiedsrichtern. Es geht um viel, um Sieg und Niederlage, um Meisterschaftsschale und um sehr viel Geld. So kann eine Fehlentscheidung fatale Folgen haben.

 

Wie gehen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter mit ihrer Rolle und Verantwortung um? Wie werden sie auf ihre schwierige Aufgabe vorbereitet? Welche Motivation treibt sie an, auch heftigen Anfeindungen zu trotzen?

 

Diesen Fragen widmet sich eine Podiumsdiskussion am Dienstag, dem 21. Mai 2002, um 17.00 Uhr im Deutschen Olympischen Institut in Berlin. Aktive und ehemalige Spitzenschiedsrichter aus verschiedenen Sportarten berichten über ihre Erfahrungen und diskutieren mit einem Psychologen über die Frage, wie unparteiisch sie überhaupt sein können. Teilnehmer sind Prof. Dr. Jürgen Beckmann, Sportpsychologe an der Universität Potsdam, Lutz Fröhlich, FIFA-Schiedsrichter, Siegfried Kirschen, ehemaliger FIFA- und WM-Schiedsrichter, Inka Müller (Schiedsrichterin Fußball-Bundesliga, Peter Schließer, Internationaler Basketball-Schiedsrichter und Friedhelm Sprenger, Internationaler Hockey-Schiedsrichter.

 

Anmeldungen sind bis zum 16. Mai 2002 an das Deutsche Olympische Institut (DOI) möglich: DOI, Am Kleinen Wannsee 6a, 14109 Berlin (Tel. 030/8050030, Fax 030/80500370, e-mail: doi-berlin@t-online.de)

 

 


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