Zeitschrift Leistungssport 1/2020 erschienen

Mit der aktuellen Ausgabe der DOSB-Zeitschrift Leistungssport wird der 50. Jahrgang dieses sportwissenschaftlichen Fachorgans eingeläutet.

Auszug vom aktuellen Titelbild der Zeitschrift Leistungssport; Foto: Phillipka-Verlag
Auszug vom aktuellen Titelbild der Zeitschrift Leistungssport; Foto: Phillipka-Verlag

Auch im 50. Erscheinungsjahr wird an der redaktionellen Leitlinie festgehalten und das - der Trainings- und Wettkampfpraxis verpflichtete - Profil weiter geschärft: Im Kern geht es um die Entwicklung der sportlichen Leistung auf der Grundlage des Fair Play, die weitere Qualitätssteigerung und Erhöhung der Wirksamkeit des sportlichen Trainings. 

Unter Beachtung dieser Prämisse wird die Redaktion im Olympiajahr neben der routinemäßigen Bereitstellung aktueller sportwissenschaftlicher Forschungsergebnisse das Mega-Event Olympische Spiele Tokio 2020 publizistisch begleiten. Oberstes Ziel für den Weg nach Tokio ist es,  dem Team Deutschland ein optimales Leistungsumfeld vor Ort bereitzustellen. Dazu  wirft in dem einleitenden Beitrag der Ausgabe Sabine Krapf einen Blick hinter die Kulissen des facettenreichen Logistik-, Service- und Supportmanagements. Matthias Frosch berichtet über das die Olympischen Spiele flankierende deutsch-japanische Jugendlager. Exemplarisch für eine der erfolgreichsten Sportarten Deutschlands beleuchten Matthias Englert und Tina Schmidt die Olympiavorbereitung des Deutschen Kanu-Verbandes. Schließlich erinnert sich Karl Link, Olympiasieger im Bahnvierer, an die bereits 1964 erstmalig in Tokio ausgetragenen Olympischen Spiele.

Darüber hinaus wird über die folgenden praxisrelevanten Themenstellungen berichtet:

Menstruationszyklusbasiertes Training im Leistungssport – Ein narratives Review mit trainingspraktischen Schlussfolgerungen für Ausdauersportarten lautet der Beitrag von Saba Shakalia/Christopf Hainc Scheller und Thomas Gronwald. Die Schwankungen der Geschlechtshormone bestimmen den weiblichen Menstruationszyklus, wodurch auch die Leistungsfähigkeit von Athletinnen innerhalb eines Zyklus beeinflusst wird. Nach aktuellem Forschungsstand sollten zur Optimierung der Leistungsfähigkeit von Athletinnen ohne Gefährdung ihrer Gesundheit ein intensiveres Training in der Follikelphase und ein extensiveres und regenerationsförderndes Training in der Lutealphase stattfinden. 

Über Personalisierte Trainingssteuerung. Tensiomyografisches Muskelfunktionsmonitoring in der Trainingsroutine: Eine Pilot-Kasuistik im Kampfsport berichten Babak Vogel und Jan Schröder. Für den Bereich des Spitzensports setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass eine Beanspruchungssteuerung individualisiert erfolgen muss. In der personalisierten Trainingssteuerung werden aktuell innovative statistische und neue messtechnische Verfahren entwickelt. Hierzu gehört auch die Tensiomyografie. Im Beitrag wird eine Einzelfallanalyse eines mehrwöchigen Monitorings vorgestellt. 

Ralf Sygusch/Martin Muche/Sebastian Liebl/Wiebke Fabinski und Gudrun Schwind-Gick informieren über Das Kompetenzmodell für die Trainerausbildung. Spätestens mit der Einordung der Rahmenrichtlinien für die Qualifizierung in der Trainerausbildung in den Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen erhielt das Thema Kompetenzorientierung einen erheblichen Schub. Aus einem breit angelegten Austausch von Wissenschaft und Bildungspraxis ging das DOSB-Kompetenzmodell hervor. Der differenzierten Darstellung des Modells folgen – in den nächsten Ausgaben -  praxisorientierte Positionen involvierter Spitzenverbände.

Außerdem berichtet Julia Franke über die 35. DOSB-Tagung Sportmedizin im Spitzensport, und in der Rubrik Trainers Digest werden trainingswissenschaftliche, ernährungspraktische und juristische Themen aufgegriffen.

(Autor: Helmut Nickel)


  • Auszug vom aktuellen Titelbild der Zeitschrift Leistungssport; Foto: Phillipka-Verlag
    Auszug vom aktuellen Titelbild der Zeitschrift Leistungssport; Foto: Phillipka-Verlag

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